Extensive new afforestation with young oaks in planting rows
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D35
Administrative region of Köln

Eco-points and compensation areas
District of Rhein-Erft-Kreis

eco-points und Kompensationsflächen im Rhein-Erft-Kreis, westlich von Köln zwischen Ville, Erftaue und Zülpicher Börde. greeNature entwickelt und betreut naturraumtreue compensation areas nach der eco-account-Verordnung NRW und dem numerischen Bewertungsverfahren, von der Konzeption bis zur dauerhaften management.

705
km² Kreisfläche
~476.000
Einwohner
10
cities (Gemeinden)
8
FFH-Gebiete
D35
natural region (Kölner Bucht)
District of and ecology

The District of Rhein-Erft-Kreis at a glance

Der Rhein-Erft-Kreis liegt westlich von Köln im administrative region Köln und gehört naturräumlich zur Kölner Bucht, dem südlichen Teil des BfN-Naturraums D35 (Niederrheinisches Tiefland und Kölner Bucht). Die Landschaft reicht von der Erftaue über den bewaldeten ridges der Ville bis in die fruchtbare Jülich-Zülpicher Börde mit ihren tiefgründigen Lössböden.

Prägend ist das Rheinische lignite mining regions. Über Jahrzehnte hat der Tagebau die Ville und angrenzende Flächen verändert, an den Kreisgrenzen liegt der Tagebau Hambach. In der Folge sind ausgedehnte Rekultivierungslandschaften entstanden, darunter die Ville-Seenplatte mit zahlreichen Tagebaurestseen zwischen Brühl, Hürth, Kerpen und Erftstadt, die heute wertvolle habitats und Naherholungsräume bilden.

Für den nature conservation bedeutsam sind die acht FFH-Gebiete des Kreises, darunter fünf forest areas mit floodplains-, Stieleichen-Hainbuchen- und Buchenwäldern sowie drei nährstoffärmere, kalkhaltige standing water mit Characeenrasen. Die Erft zieht als bandartiger habitat network durch den Kreis und verbindet Auenlebensräume mit dem hinterland.

Wirtschaftlich ist der Kreis durch die vicinity zu Köln, große Gewerbe- und Logistikstandorte sowie den Strukturwandel im Rheinischen Revier geprägt. Neubau von Verkehrswegen, Gewerbe- und Wohngebiete sowie Vorhaben der energy transition auf rekultivierten Flächen lösen regelmäßig Eingriffe nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus, die nach der eco-account-Verordnung NRW und dem numerischen Bewertungsverfahren auszugleichen sind.

Extensive new afforestation with young oaks in planting rows

🗺️ Associated natural regions

D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
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📍 Selected municipalities

Bergheim (seat)KerpenHürthFrechenPulheimBrühlErftstadtWesselingBedburgElsdorf

🌿 Ecological features

  • Acht FFH-Gebiete (fünf forest areas, drei kalkhaltige standing water mit Characeenrasen), als Naturschutzgebiete in den Landschaftsplänen gesichert
  • Ville als bewaldeter ridges mit Stieleichen-Hainbuchen- und Buchenwäldern
  • Ville-Seenplatte, rekultivierte Tagebaurestseen zwischen Brühl, Hürth, Kerpen und Erftstadt
  • Erftaue als durchgehender habitat network quer durch den Kreis
  • Jülich-Zülpicher Börde mit tiefgründigen Lössböden und offener field landscape
  • Rheinisches lignite mining regions mit großflächigen Rekultivierungslandschaften, Tagebau Hambach am Kreisrand

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und begleitet project developer, Kommunen und Flächeneigentümer auch im Rhein-Erft-Kreis durch die naturschutzrechtliche compensation. Wir kennen die Anforderungen des Landesnaturschutzgesetzes NRW (LNatSchG), die eco-account-Verordnung NRW und das numerische Bewertungsverfahren, mit dem Biotoptypen in NRW bilanziert werden. In der Bördelandschaft, entlang der Erftaue und auf rekultivierten Flächen der Ville sichern wir geeignete Flächen, planen naturraumtypische Aufwertungen, setzen sie um und übernehmen die dauerhafte management sowie die documentation für die approval durch die untere nature conservation authority. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, etwa für Zauneidechse, Feldlerche oder Fledermäuse, entwickeln wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Rhein-Erft-Kreis

💧

Erftaue und stream development

restoration von Erftabschnitten und Nebengewässern, Anlage von Auwaldstreifen, riparian buffer strips und feuchten Senken. Die Maßnahmen stärken den habitat network entlang der Erft und werten das stream vicinity nach dem numerischen Bewertungsverfahren auf.

🌿

grassland extensification in der Börde

Umwandlung intensiv genutzter Lössäcker in artenreiches extensively managed grassland und wet meadows. In der offenen field landscape der Zülpicher Börde entstehen so habitats für open-land species und ein anrechenbarer Aufwertungsgewinn.

🌳

hedgerows und Streuobst-habitat network

Neuanlage von hedgerows, Feldgehölzen, Baumreihen und Streuobstbeständen zur Vernetzung isolierter habitats. Diese Strukturen wirken der removal der Bördelandschaft entgegen und schaffen Deckung und Nahrung.

🌲

Waldentwicklung und Erstaufforstung

Umbau strukturarmer Bestände zu standortgerechten Laubmischwäldern mit Stieleiche, hornbeam und beech, auch auf rekultivierten Flächen der Ville. Erstaufforstungen auf geeigneten Ackerstandorten ergänzen den Waldbiotopverbund.

🦎

species protection CEF und FCS

Zielgerichtete Maßnahmen für streng geschützte Arten nach § 44 BNatSchG, etwa Zauneidechsenhabitate auf Bahndämmen und Rekultivierungsflächen, skylark window in der Börde sowie Fledermausquartiere. Als vorgezogene CEF-Maßnahmen sichern sie die Funktion betroffener breeding sites.

🐸

standing water und Amphibienschutz

Anlage und management kalkhaltiger small waters und spawning waters, abgestimmt auf die nährstoffärmeren standing water des Kreises. Solche water bodies fördern amphibians und den Kammmolch und sind bei Eingriffen häufig gefragte replacement measures.

Species diversity

Protected species in the Kölner Bucht und Rheinisches Revier

🦎

Zauneidechse

Die Zauneidechse (Anhang IV FFH-Richtlinie) besiedelt sonnige Böschungen, Bahndämme, Abgrabungskanten und rekultivierte Tagebauflächen der Ville. Bei infrastructure- und Bauvorhaben ist sie eine häufige Zielart, für die vorgezogene CEF-Maßnahmen und Habitatstrukturen wie Lesesteinhaufen angelegt werden.

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🐦

Kiebitz und Offenlandvögel

In den feuchten Senken und auf den offenen arable lands der Börde brütet der Kiebitz. Er profitiert von shallow water depressions, flood channels und extensiv genutztem Feuchtgrünland, wie sie über Kompensations- und CEF-Maßnahmen geschaffen werden.

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🦇

Fledermäuse

Die Wälder der Ville, alte Baumbestände und Bauwerke bieten roosts für mehrere Fledermausarten, darunter Arten des Anhangs IV der FFH-Richtlinie. Bei Rodungen und Gebäudeabbruch sind Quartierprüfung und Ersatzquartiere regelmäßig Teil der compensation.

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🐸

Kammmolch und amphibians

Der Kammmolch (Anhang II FFH-Richtlinie) und weitere amphibians nutzen die kalkhaltigen standing water und small waters der rekultivierten Landschaft. Neu angelegte, fischfreie spawning waters sind typische replacement measures zu ihrer Förderung.

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🐦

Feldlerche

Die Feldlerche ist ein charakteristischer breeding bird der offenen Bördeacker. In der ausgeräumten field landscape sind skylark window, flower strips und extensive Randstreifen bewährte Maßnahmen, um Brut- und feeding habitats zu sichern.

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🐟

Eisvogel an der Erft

Der Eisvogel besiedelt naturnahe Abschnitte der Erft und ihrer Nebengewässer und benötigt Steilufer als Brutwände sowie klare, fischreiche water bodies. riverbank restoration und die Entwicklung von erosion edges fördern die Art entlang des Gewässerbands.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

⛏️

lignite und Strukturwandel Rheinisches Revier

Der Tagebau am Kreisrand, die Rekultivierung ehemaliger Abbauflächen und der Strukturwandel im Rheinischen Revier bringen umfangreiche Flächenveränderungen mit sich. restoration, Wiederherstellung von Lebensräumen und Folgenutzungen sind eng mit der naturschutzrechtlichen impact mitigation regulation verknüpft.

🛤️

infrastructure und Verkehr

Der Kreis wird von Autobahnen, Bundesstraßen und Bahnstrecken im Umfeld von Köln durchzogen. Aus- und Neubau von Verkehrswegen, Knotenpunkten und Trassen lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

🏭

Gewerbe und Siedlungsentwicklung

Die vicinity zum conurbation Köln erzeugt anhaltenden Druck auf Wohn-, Gewerbe- und Logistikflächen. Neue Baugebiete und Betriebserweiterungen erfordern naturschutzrechtliche compensation, die nach dem numerischen Bewertungsverfahren zu bilanzieren ist.

⚡

energy transition auf rekultivierten Flächen

Auf rekultivierten Tagebauflächen und geeigneten Standorten entstehen ground-mounted photovoltaic und weitere Vorhaben der energy transition. Solche Anlagen ziehen Eingriffe in Natur und Landschaft nach sich, die über Ökokonten und Kompensationsmaßnahmen ausgeglichen werden.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Rhein-Erft-Kreis

Der Rhein-Erft-Kreis gehört zum BfN-natural region D35 (Niederrheinisches Tiefland und Kölner Bucht) und liegt im südlichen Teil, der Kölner Bucht. Prägend sind die Erftaue, der bewaldete ridges der Ville mit seiner rekultivierten Seenplatte und die Lössböden der Jülich-Zülpicher Börde. Für die compensation ist die naturraumtreue Lage der compensation area entscheidend, greeNature ordnet den impact dem betroffenen natural region zu.
In Nordrhein-Westfalen entstehen eco-points, wenn Aufwertungsmaßnahmen vorab umgesetzt, von der nature conservation authority anerkannt und nach der eco-account-Verordnung NRW in ein eco-account eingebucht werden. Der anrechenbare Wert ergibt sich aus dem numerischen Bewertungsverfahren, das jedem Biotoptyp einen Wert zuordnet, aus der Differenz zwischen Ausgangs- und Zielzustand. greeNature übernimmt Bedarfsanalyse, Flächenbereitstellung, Umsetzung und die Abstimmung mit der unteren nature conservation authority.
Zuständige untere nature conservation authority ist der Rhein-Erft-Kreis, angesiedelt im Amt für Kreisentwicklung, Ökologie und Klimafolgenanpassung, Willy-Brandt-Platz 1, 50126 Bergheim. greeNature koordiniert die behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung über die approval bis zur documentation.
Im Rhein-Erft-Kreis sind unter anderem verbreitet: restoration von Erftabschnitten, grassland extensification auf Lössäckern der Börde, Anlage von hedgerows und Streuobst zur Biotopvernetzung, standortgerechter forest conversion auf rekultivierten Flächen der Ville sowie Artenschutzmaßnahmen für Zauneidechse, Feldlerche und Fledermäuse. Die Bewertung erfolgt nach dem numerischen Bewertungsverfahren in NRW.
Ja. Im Kreis sind acht Gebiete nach der FFH-Richtlinie ausgewiesen, fünf forest areas mit floodplains-, Stieleichen-Hainbuchen- und Buchenwäldern sowie drei kalkhaltige standing water mit Characeenrasen. Sie sind zugleich als Naturschutzgebiete gesichert. Eingriffe im Umfeld dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung und, bei Beeinträchtigung von Arten, FCS-Maßnahmen erfordern. greeNature berät zu den FFH- und artenschutzrechtlichen Anforderungen.
Ja. Besonders geeignet sind intensiv genutzte Lössäcker in der Börde, gewässernahe Flächen entlang der Erft sowie geeignete Standorte für grassland, hedgerows oder Wald. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, dauerhafte management, monitoring und die Abstimmung mit der nature conservation authority.
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