
Eco-points and compensation areas
City of Remscheid
eco-points und compensation areas in der kreisfreien Stadt Remscheid, bewertet nach dem numerischen Biotopwertverfahren und geführt über eco-accounts gemäß eco-account-Verordnung NRW und § 32 LNatSchG NRW. greeNature ist bundesweit tätig und Ihr Full-Service-Partner für impact mitigation regulation, Artenschutz und CEF-Maßnahmen im Bergischen Land.
The City of Remscheid at a glance
Remscheid ist eine independent city im Bergischen Land und gehört zum administrative region Düsseldorf. Auf rund 74.5 Quadratkilometern leben etwa 113,000 Menschen, verteilt auf die vier Stadtbezirke Alt-Remscheid, Süd, Lennep und Lüttringhausen. Die Stadt liegt in Höhenlagen um 365 Meter über dem Meer auf dem Bergischen Höhenrücken zwischen Wupper und Ennepe. Als traditionsreicher Standort der Werkzeug- und Metallindustrie trägt Remscheid den Beinamen Seestadt auf dem Berge und ist zugleich Sitz namhafter Unternehmen des Werkzeugbaus und der Heiztechnik.
Naturräumlich gehört das Stadtgebiet vollständig zur BfN-Haupteinheit D38 (Bergisches Land und Sauerland), dem nordwestlichen Rheinischen Schiefergebirge. Prägend sind tief eingeschnittene Bachtäler, bewaldete Hänge und ein kleinräumiger Wechsel aus Grünland, Wald und Streusiedlung. Remscheid liegt am sogenannten Wupperbogen, den die Wupper im Norden und Osten der Stadt beschreibt. Bäche wie Eschbach, Morsbach und Gelpe entwässern das Gebiet, mehrere historische Trinkwassertalsperren prägen die Landschaft, darunter die Eschbachtalsperre als erste Trinkwassertalsperre Deutschlands und die denkmalgeschützte Panzertalsperre bei Lennep.
Rund 715 Hektar des Stadtgebiets stehen als Naturschutzgebiete unter Schutz, das entspricht etwa 9.6 Prozent der Fläche, hinzu kommen ausgedehnte Landschaftsschutzgebiete auf rund 60 Prozent des Gebiets. Bedeutend ist das FFH-Gebiet Gelpe und Saalbach (DE-4709-303), das mit rund 24 Hektar in den Norden Remscheids reicht und Teil des europäischen Netzes Natura 2000 ist. Geschützt sind hier naturnahe Bergbäche mit Erlen-Eschen-Auwald, Nass- und Magerwiesen sowie Vorkommen von bullhead und kingfisher. Die bergischen Bachtäler, Wälder und Teiche sind habitat für bats, Amphibien und die hazel dormouse.
Als Industrie- und Wohnstandort löst Remscheid regelmäßig impacte aus, deren Ausgleich über das numerische Biotopwertverfahren zu erbringen ist. Innenentwicklung und Wohnbau, die Reaktivierung von Industriebrachen, Gewerbeansiedlungen sowie der Ausbau von Straßen, Bahnstrecken und technischer Infrastruktur führen zu Flächenversiegelung. Der naturschutzrechtliche Ausgleich richtet sich nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG, dem Landesnaturschutzgesetz NRW und der eco-account-Verordnung NRW, ergänzt um artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG.

🗺️ Associated natural regions
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📍 City districts
🌿 Ecological features
- FFH-Gebiet Gelpe und Saalbach (DE-4709-303, Natura 2000) mit naturnahen Bergbächen und Erlen-Eschen-Auwald
- Naturschutzgebiet Fließgewässersystem Gelpe- und Saalbachtal als überregional bedeutsames Bachtal
- 23 Naturschutzgebiete auf rund 715 Hektar (etwa 9.6 Prozent der Stadtfläche)
- Eschbachtalsperre, die erste Trinkwassertalsperre Deutschlands (1892), sowie die denkmalgeschützte Panzertalsperre
- Der Wupperbogen mit dem tief eingeschnittenen Wuppertal im Norden und Osten der Stadt
- Vorkommen von bullhead und kingfisher als FFH-relevante Arten der bergischen Fließgewässer
- Landschaftsschutzgebiete auf rund 60 Prozent des Stadtgebiets als bergische Kulturlandschaft aus Wald, Grünland und Streusiedlung
✅ greeNature on the ground
greeNature ist bundesweit tätig und betreut compensationsvorhaben auch im Bergischen Land. Wir kennen das in Nordrhein-Westfalen maßgebliche numerische Biotopwertverfahren, die Anforderungen der eco-account-Verordnung NRW und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Remscheid. Für impacte im Stadtgebiet und im bergischen Umland entwickeln wir passgenaue Ausgleichs-, Ersatz- und CEF-Maßnahmen in den Bachtälern, Wäldern und Grünlandflächen des natural regions D38.
Typical measures in the city of Remscheid
Bachtal- und Gewässerrenaturierung
Rückbau von Verrohrungen und Uferbefestigungen, Anbindung von floodplainn und naturnahe Entwicklung an Eschbach, Morsbach, Gelpe und Saalbach. So entstehen strukturreiche Bergbäche mit Steilufern, Kiessohlen und Ufergehölzen als habitat für bullhead, kingfisher und gewässergebundene Insekten.
Entsiegelung und Flächenrecycling
In einer dicht bebauten Industriestadt ist die Entsiegelung von Brachen, Betriebs- und Verkehrsflächen eine besonders wirksame compensation. Rückbau, Bodenlockerung und Begrünung stellen Bodenfunktionen wieder her und schaffen im Biotopwertverfahren aufwertbare Flächen im Siedlungszusammenhang.
Grünlandaufwertung im bergischen Umland
Umwandlung intensiv genutzter Wiesen und Weiden in artenreiches Extensiv- und Feuchtgrünland mit angepassten Mahd- und Beweidungsterminen. Solche Flächen sind typisch für die bergische Kulturlandschaft und fördern Wiesenpflanzen, Insekten und Bodenbrüter.
Waldumbau und Waldrandgestaltung
Umbau strukturarmer Fichtenforste in standortgerechte Laub- und Mischwälder aus Buche, Stieleiche und Hainbuche, verbunden mit der Förderung von Alt- und Totholz sowie gestuften Waldrändern. Das stärkt den bergischen Wald als habitat und stabilisiert ihn gegenüber Trockenheit und Borkenkäfer.
Streuobst, hedgerown und habitat network
Anlage und management von traditional orchardn, Feldhecken und Feldgehölzen verbindet Lebensräume in der zerschnittenen Siedlungslandschaft. Diese Strukturen schaffen stepping-stone habitate für hazel dormouse, bats, Vögel und Insekten und werten das Landschaftsbild auf.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene und populationsstützende Maßnahmen nach § 44 und § 45 BNatSchG, etwa batquartiere an Gebäuden und in Wäldern, Ersatzhabitate mit Sonn- und Eiablageplätzen für die sand lizard an Böschungen und Bahndämmen sowie besonnte Ersatzlaichgewässer für Amphibien.
Protected species in the Bergisches Land am Wupperbogen
kingfisher und bullhead an den Bergbächen
Das FFH-Gebiet Gelpe und Saalbach und die übrigen bergischen Bäche beherbergen kingfisher und bullhead. Naturnahe Uferabschnitte mit Steilwänden bieten dem strictly protecteden kingfisher Brutplätze. Bei impacten an Gewässern sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen typische CEF-Maßnahmen.
About this species ›bats in Stadt und Wald
common pipistrelle, Daubenton's bat und weitere Arten nutzen Gebäude, Baumhöhlen, Talsperren und die strukturreichen Bachtäler als Quartier und Jagdgebiet. Alle Arten sind strictly protected (Anhang IV FFH-Richtlinie), bei Abriss und Sanierung sind Ersatzquartiere als CEF-Maßnahme erforderlich.
About this species ›Amphibien in Teichen und Quellbächen
common toad, common frog und fire salamander besiedeln die Teiche, Quellfluren und wechselfeuchten Bachtäler des Bergischen Landes. Neu angelegte, besonnte Laichgewässer im räumlichen Zusammenhang sichern ihre Fortpflanzungsstätten bei Bau- und Infrastrukturvorhaben.
About this species ›sand lizard an Böschungen und Bahndämmen
Auf Bahndämmen, Böschungen und besonnten Brachen im Stadtgebiet ist die sand lizard eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Siedlungsprojekten. Ersatzhabitate mit Sonn-, Eiablage- und Versteckplätzen gehören zum Standard der artenschutzrechtlichen compensation.
About this species ›hazel dormouse in Wäldern und hedgerown
Die strictly protectede hazel dormouse lebt in strukturreichen Laubwäldern, Waldrändern und dichten hedgerown des Bergischen Landes. Erhalt und Vernetzung von Gehölzstrukturen sowie der Umgang mit Rodungen außerhalb der Aktivitätszeit sind hier wichtige Bausteine des Artenschutzes.
About this species ›great crested newt in Kleingewässern
Der great crested newt, eine Art des Anhangs II und IV der FFH-Richtlinie, besiedelt strukturreiche, fischfreie Kleingewässer und Teiche im Umland. Anlage und Vernetzung besonnter Laichgewässer sind wirksame Maßnahmen zur Sicherung seiner Vorkommen bei impacten.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Wohnbau und Innenentwicklung
Neue Wohnbauflächen, Nachverdichtung und die Reaktivierung von Baulücken in Alt-Remscheid, Lennep und Lüttringhausen führen zu Flächenversiegelung und erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich über das numerische Biotopwertverfahren. Grundeigentümer können als Flächenanbieter profitieren.
Gewerbe und Industrie
Als traditionsreicher Standort der Werkzeug- und Metallindustrie entwickelt Remscheid Gewerbe- und Industrieflächen und reaktiviert Altstandorte. Betriebserweiterungen und neue Gewerbegebiete greifen in Boden und Landschaft ein und lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus.
Verkehr und Infrastruktur
Ausbau und Sanierung von Straßen, Brücken und Bahnstrecken sowie Vorhaben im Umfeld der Autobahn A1 lösen impacte aus, die über eco-accounts und das Biotopwertverfahren nach § 32 LNatSchG NRW assessed werden, häufig verbunden mit artenschutzrechtlichen Prüfungen.
Wasserwirtschaft und technische Infrastruktur
Betrieb und Sanierung der Trinkwassertalsperren, Leitungen und Anlagen der Ver- und Entsorgung sowie Maßnahmen des Hochwasserschutzes greifen in Gewässer und floodplainn ein. restorationen und begleitende compensation können dabei neue Lebensräume schaffen.
From enquiry to monitoring
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Offer and advice
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Coordination with authorities
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Long-term monitoring
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Eco-points in adjoining districts
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