Flower-rich hillside meadow with oxeye daisies under a blue sky
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D34
Administrative region of Münster

Eco-points and compensation areas
District of Recklinghausen

Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten Ökokonten. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für compensation nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW zwischen Emscher, Lippe und Haard.

761 km²
Kreisfläche
~621.000
Einwohner
10
cities und Gemeinden
D34
natural region (Westfälische Bucht)
Münster
administrative region
District of and ecology

The District of Recklinghausen at a glance

Der Kreis Recklinghausen liegt im nördlichen Ruhrgebiet im administrative region Münster und ist mit rund 621,000 Einwohnern der bevölkerungsreichste district Deutschlands. Er umfasst zehn kreisangehörige cities, Kreisstadt und Verwaltungssitz ist Recklinghausen. Das Kreisgebiet vermittelt zwischen dem dicht besiedelten Emscherraum im Süden und der offenen Landschaft des Westmünsterlandes im Norden.

Naturräumlich gehört der gesamte Kreis zur Großlandschaft Westfälische Bucht (BfN-natural region D34). Der Süden liegt in der naturräumlichen Haupteinheit Emscherland (543), der Norden im Westmünsterland (544). Prägend sind die Flusstäler von Emscher und Lippe, die bewaldeten ridges von Haard und Die Burg sowie der Halterner reservoir im äußersten Norden.

Ökologisch bedeutsam ist vor allem die Lippeaue, das größte Naturschutzgebiet des Kreises und Teil des FFH-Gebietes Lippeaue (DE-4209-302). Sie beherbergt geschützte Arten wie Teichfledermaus, Kammmolch und Flussneunauge sowie überwinternde Wasservögel. Das FFH- und Naturschutzgebiet Die Burg südöstlich von Marl sichert alten Buchenwald mit hohem Totholzanteil und einer artenreichen Fledermaus- und avifauna.

Wirtschaftlich ist der Kreis vom industriellen Strukturwandel geprägt. Aus dem coal mining hervorgegangene spoil heaps und Industriebrachen, Logistik- und Gewerbeflächen, der Ausbau von roads, Schiene und Wasserstraßen sowie Energievorhaben lösen regelmäßig Eingriffe aus. Deren Ausgleich richtet sich in Nordrhein-Westfalen nach dem Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) und wird über ein numerisches Bewertungsverfahren (Biotopwertverfahren) bemessen.

Flower-rich hillside meadow with oxeye daisies under a blue sky

🗺️ Associated natural regions

D34
Westfälische Tieflandsbucht
Go to natural region D34 ›

📍 Selected municipalities

Recklinghausen (seat)MarlDorstenCastrop-RauxelGladbeckHertenHaltern am SeeDattelnOer-ErkenschwickWaltrop

🌿 Ecological features

  • FFH-Gebiet Lippeaue (DE-4209-302), größtes Naturschutzgebiet des Kreises
  • FFH- und Naturschutzgebiet Die Burg bei Marl, alter Buchenwald mit hohem Totholzanteil
  • Halterner reservoir und dams im Westmünsterland als Rast- und Überwinterungsgewässer
  • forest areas Haard und Die Burg als großflächige Bruch- und deciduous woodlands
  • Emscher- und Lippeumbau, renaturierte running waters nach jahrzehntelanger wastewater transport
  • Bergbaufolgelandschaften mit spoil heaps und Industriebrachen als secondary habitats
  • Übergang von der Westfälischen Bucht in das offene Westmünsterland im Norden

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und plant Kompensationsvorhaben in Nordrhein-Westfalen nach den Vorgaben des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG NRW) und der eco-account-Verordnung. Wir kennen das numerische Bewertungsverfahren zur Biotoptypenbewertung, stimmen uns mit der Unteren nature conservation authority des Kreises Recklinghausen ab und identifizieren geeignete Flächenpotenziale in der Emscher-Lippe-Region und im angrenzenden Westmünsterland.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Recklinghausen

💧

Lippeauenrenaturierung

Anbindung von Altarmen, Rücknahme von bank reinforcements und Zulassen eigendynamischer stream development entlang der Lippe. So entstehen Steilufer, flood channels und floodplain woodland als habitat für fish, amphibians, Eisvogel und Wasservögel.

🌾

grassland extensification

Umwandlung intensiv genutzter Talwiesen in artenreiches Feucht- und Nassgrünland mit angepassten Mahdterminen. Solche Flächen dienen Wiesenvögeln wie dem Kiebitz und werten die floodplain an Lippe und Emscher auf.

🏭

Entwicklung von mining afteruse- und Industrieflächen

Entsiegelung und naturschutzfachliche Entwicklung von spoil heaps, fallows und post-mining areas. bare soil sites, Trockenrasen und besonnte Böschungen bilden wertvolle secondary habitats, etwa für die Zauneidechse und wärmeliebende insects.

🌳

Naturnahe Waldentwicklung

Umbau strukturarmer Bestände zu standortgerechten Laub- und Auwäldern in Haard und Die Burg sowie Förderung von Alt- und deadwood. Das stärkt habitats für Fledermäuse, woodpeckers und höhlenbewohnende Arten.

🦇

species protection CEF und FCS

Vorgezogene und populationsstützende Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, etwa Fledermausquartiere an Gebäuden und Bäumen, Ersatzlaichgewässer für den Kammmolch, Eisvogel-steep banks an Lippe und Stever sowie Habitatstrukturen für die Zauneidechse.

🌿

hedgerows, small waters und habitat network

Anlage von hedgerows, Feldgehölzen und Kleingewässern in der offenen field landscape des Westmünsterlandes. Diese Strukturen vernetzen habitats als Trittsteine zwischen den Waldgebieten und der Lippeaue.

Species diversity

Protected species in the Emscher-Lippe-Region und Vestisches Land

🦇

Fledermäuse in Wäldern und an Gewässern

Die Teichfledermaus jagt über der Lippeaue, in Die Burg nutzen mehrere Arten alte Baumhöhlen und deadwood. Alle heimischen Fledermäuse sind strictly protected (Anhang IV FFH-Richtlinie). Bei Abriss, Sanierung oder Rodung sind Ersatzquartiere als CEF-Maßnahme erforderlich.

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🦎

Zauneidechse auf spoil heaps und fallows

Besonnte Böschungen, Bahndämme, spoil heaps und Industriebrachen im Emscherraum bieten der Zauneidechse ideale habitats. Bei Bau- und Entwicklungsvorhaben sind der Erhalt und die Neuschaffung solcher Habitate mit Versteck- und Eiablageplätzen typische CEF-Maßnahmen.

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🐦

Kiebitz im Feuchtgrünland

Der Kiebitz brütet auf feuchten meadows und arable lands im Norden des Kreises. Der Bestand ist stark rückläufig. extensification, rewetting und Nutzungsruhe während der Brutzeit sichern seine Brut- und feeding habitats.

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🦎

Kammmolch in der Lippeaue

Der Kammmolch (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie) besiedelt fischfreie standing water mit reicher aquatic vegetation in der Lippeaue. Neuanlage und Vernetzung geeigneter spawning waters mit strukturreichen Landlebensräumen sind bewährte Kompensationsmaßnahmen.

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🐟

Eisvogel an Lippe und Stever

Naturnahe Uferabschnitte mit Steilwänden bieten dem Eisvogel breeding sites. Bei Eingriffen an Gewässern, etwa Brücken- oder Uferbau, sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen typische CEF-Maßnahmen für den streng geschützten bird.

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🦉

Steinkauz und meadow birds

Der Steinkauz brütet in alten Obstbeständen und Kopfbäumen der cultural landscape, weitere meadow birds nutzen das offene grassland. traditional orchards, Nisthilfen und extensiv gepflegtes grassland stützen diese an strukturreiche Landschaften gebundenen Arten.

Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏭

Gewerbe, Logistik und Strukturwandel

Der Kreis Recklinghausen zählt zu den bedeutenden Logistik- und Gewerbestandorten des Ruhrgebiets. Die Entwicklung von Gewerbe- und Industrieflächen, etwa im Umfeld des Chemstandorts Marl und ehemaliger Zechenareale, erzeugt regelmäßig compensation requirement nach dem LNatSchG NRW.

🛤️

infrastructure und Verkehr

Ausbau und Sanierung von Autobahnen und Bundesstraßen, Vorhaben an Schiene und an den Wasserstraßen Wesel-Datteln-Kanal, Dortmund-Ems-Kanal und Datteln-Hamm-Kanal lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, häufig verbunden mit gewässerbezogenen CEF-Maßnahmen.

⚡

Energie und mining afteruse

power plant sites, der Rückbau und die Nachnutzung von mining areas, spoil heaps sowie photovoltaic- und Windvorhaben erzeugen naturschutzrechtlichen compensation requirement und erfordern artenschutzrechtliche Prüfungen, etwa für Fledermäuse und die Zauneidechse.

🏘️

Siedlungsentwicklung

Wohnbau- und Nachverdichtungsvorhaben in den zehn Städten des Kreises führen zu Flächenversiegelung und erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Eigentümer geeigneter Flächen im ländlich geprägten Norden können sich als Flächenanbieter einbringen.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Recklinghausen

Der gesamte Kreis gehört zur Großlandschaft Westfälische Bucht (BfN-natural region D34). Der Süden liegt in der naturräumlichen Haupteinheit Emscherland (543), der Norden im Westmünsterland (544). Für die Bemessung der compensation ist die Biotopausstattung des konkreten Eingriffsortes maßgeblich. greeNature ordnet den Standort für Sie ein.
In Nordrhein-Westfalen richtet sich die compensation nach dem Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) und der eco-account-Verordnung. Der Ausgleichsbedarf wird über ein numerisches Bewertungsverfahren ermittelt, bei dem Biotoptypen mit Wertpunkten belegt und mit der Fläche verrechnet werden. greeNature stellt eco-points aus anerkannten Ökokonten bereit und übernimmt Bedarfsermittlung, Flächenzuordnung, Behördenabstimmung und documentation.
Zuständige lower nature conservation authority ist der Kreis Recklinghausen, Fachdienst Umwelt, Kurt-Schumacher-Allee 1, 45657 Recklinghausen. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Häufig sind die restoration der Lippeaue, die extensification von Feuchtgrünland, die naturschutzfachliche Entwicklung von spoil heaps und post-mining areas, naturnaher forest conversion in Haard und Die Burg sowie Artenschutzmaßnahmen für Fledermäuse, Kammmolch, Zauneidechse und Eisvogel. Die Auswahl richtet sich nach Eingriffsort und betroffenen Arten.
Ja. Zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 gehören das FFH-Gebiet Lippeaue (DE-4209-302) sowie das FFH-Gebiet Die Burg bei Marl. Vorhaben in oder nahe dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG sowie Maßnahmen zur Sicherung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) erforderlich machen. Wir prüfen die gebietsbezogenen Anforderungen im Einzelfall.
Ja. Geeignet sind unter anderem grassland in den floodplains von Lippe und Emscher, extensivierbare arable lands im Westmünsterland sowie Brach- und post-mining areas mit Entwicklungspotenzial. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring. Die konkrete Eignung klären wir nach einer Standortprüfung.
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