Species-rich calcareous grassland with oxeye daisies at the woodland edge
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D35 · D34
Administrative region of Düsseldorf

Eco-points and compensation areas
City of Oberhausen

Eco-points and compensation areas in the independent city of Oberhausen, assessed according to the numerical biotope value procedure and managed via eco-accounts under the North Rhine-Westphalia Eco-Account Ordinance and § 32 LNatSchG NRW. greeNature operates nationally and is your full-service partner for impact mitigation, species protection and CEF measures in western Ruhr area.

rund 77 km²
City area
rund 210.000
Inhabitants
3 (Alt-Oberhausen, Osterfeld, Sterkrade)
City districts
Düsseldorf
Administrative region
D34 und D35
Natural regions
City of and ecology

The City of Oberhausen at a glance

Oberhausen is an independent city in the western Ruhr area and belongs to the administrative region of Düsseldorf. With approximately 77 square kilometres, about 210,000 people live there, making the city one of the densely settled municipalities of the built-up area. The city area has consisted since 1929 of the formerly independent cities of Oberhausen, Sterkrade and Osterfeld and today is divided into three city districts Alt-Oberhausen, Osterfeld and Sterkrade. As an early industrial city, Oberhausen was dominated by coal, steel and heavy industry for decades, since structural change, trade, services and logistics dominate.

In terms of natural regions, Oberhausen lies in the transition between the Emscher region as part of Westphalian Bay (BfN natural region D34) and the Lower Rhine sand plateaus in the Lower Rhenish Lowland (BfN natural region D35). In the south, the Ruhr with its floodplains accompanies the city boundary, the Emscher runs through the city, whose ecological conversion by the Emscher Association has created new water body and floodplain habitats. The largest contiguous open areas are Sterkrade Forest in the north, Emscher Island with Kaisergarten and Ripshorst as well as agricultural and forestry-used land in the area around Holten and Schmachtendorf.

Housing and commercial construction on industrial brownfields, logistics and transport projects and the ongoing Emscher conversion regularly trigger impacts on nature and landscape in Oberhausen. Under §§ 13 to 15 BNatSchG, avoidable impacts must be prevented and unavoidable impacts must be compensated or replaced. The North Rhine-Westphalia Nature Conservation Act (LNatSchG NRW) and the North Rhine-Westphalia Eco-Account Ordinance are applicable, the compensation requirement is determined via the state's numerical biotope value procedure.

Als independent city nimmt Oberhausen die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. greeNature begleitet project developer, Kommunen und planning offices bundesweit und stimmt jede Maßnahme eng mit dem Bereich Umwelt der Stadt ab, von der ersten Flächenprüfung über die assessment bis zur Anerkennung und dauerhaften Sicherung.

Species-rich calcareous grassland with oxeye daisies at the woodland edge

🗺️ Associated natural regions

D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
Go to natural region D35 ›
D34
Westfälische Tieflandsbucht
Go to natural region D34 ›

📍 City districts

Alt-Oberhausen (seat)SterkradeOsterfeldStyrumLirichAlstadenSchmachtendorfHoltenKönigshardtBuschhausenKlosterhardtBorbeck

🌿 Ecological features

  • Naturschutzgebiet Sterkrader Wald mit Erlenbruchwald, alten Bachschlingen und Kleingewässern als Amphibienlaichplätzen
  • Emscher-Umbau der Emschergenossenschaft, ein europaweit beachtetes restorationsprojekt für Gewässer und floodplainn
  • Emscherinsel mit Kaisergarten, Ripshorst und Gehölzgarten als stadtnahe Freiraum- und habitat networkachse
  • Ruhraue im Süden der Stadt, Teil des landesweiten habitat networks zwischen Duisburg und Essen
  • Hiesfelder Wald an der nördlichen Stadtgrenze, im Verbund mit FFH-Flächen des Kreises Wesel
  • Industriebrachen und Bahnflächen als Sekundärlebensräume für wärmeliebende Arten wie die sand lizard
  • Landwirtschaftlich und waldgeprägte Randlagen um Holten, Schmachtendorf und Königshardt

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit für project developer, Kommunen und planning offices tätig und betreut compensationsvorhaben auch in Oberhausen und im übrigen westlichen Ruhrgebiet. Wir kennen das in Nordrhein-Westfalen maßgebliche numerische Biotopwertverfahren, die Anforderungen der eco-account-Verordnung NRW und die Abstimmung mit dem Bereich Umwelt der Stadt Oberhausen als Untere Naturschutzbehörde. Für impacte im dicht bebauten Stadtraum entwickeln wir Maßnahmen, die zur Ausstattung von Emscherland und Niederrheinischem Tiefland passen, etwa Entsiegelung und restoration ehemaliger Industrieflächen, naturnahe Gewässerentwicklung an Emscher und Nebenläufen sowie die Aufwertung von Grünland und Wald im Stadtumland.

Compensation in the city

Typical measures in the city of Oberhausen

🧱

Entsiegelung und Brachenrenaturierung

Rückbau versiegelter Flächen auf ehemaligen Industrie-, Bahn- und Gewerbestandorten und Entwicklung standortgerechter Biotope. Gerade im dicht bebauten Stadtraum von Oberhausen zählt die Entsiegelung zu den wirksamsten Aufwertungen im Biotopwertverfahren und schafft neue Lebensräume für wärmeliebende Arten.

🌊

Gewässerrenaturierung an Emscher und Nebenläufen

Rückbau technischer Uferbefestigungen, naturnahe Profilierung und Anbindung von floodplainnflächen im Zuge des Emscher-Umbaus. So entstehen Flachwasserzonen, Steilufer und begleitende Gehölzsäume als habitat für kingfisher, Fische, Libellen und Amphibien.

🌾

Grünlandaufwertung im Stadtumland

Umwandlung intensiv genutzter Acker- und Grünlandflächen um Holten, Schmachtendorf und Königshardt in artenreiches extensively managed grassland mit angepasster Mahd oder Beweidung. Solche Flächen erhöhen den Biotopwert und bieten Insekten und Offenlandarten Nahrung und Fortpflanzungsraum.

🌲

Waldentwicklung und Bruchwaldpflege

Umbau strukturarmer Bestände in standortgerechte Laub- und Mischwälder sowie Erhalt und Wiedervernässung von Erlenbruchwäldern, etwa im Umfeld des Sterkrader Waldes. Alt- und Totholz sowie feuchte Senken werden gezielt gefördert.

🦇

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene und populationsstützende Maßnahmen nach § 44 und § 45 BNatSchG, etwa Ersatzquartiere für bats an Gebäuden und in Gehölzen, Ersatzhabitate mit Sonn- und Eiablageplätzen für die sand lizard auf Brachen sowie besonnte Ersatzlaichgewässer für Amphibien und great crested newt.

🌳

Stadtgrün und habitat network

Anlage und Aufwertung von Grünzügen, Feldgehölzen, Streuobst und Kleingewässern entlang von Emscherinsel und Grünachsen. Diese Trittsteine vernetzen die verinselten Lebensräume im Ballungsraum und verbessern zugleich Stadtklima und Landschaftsbild.

Species diversity

Protected species in the Western Ruhr area and Emscher region

🦇

bats in Stadt und Wald

common pipistrelle, serotine bat und weitere Arten nutzen Gebäude, Brücken, Bäume und die Wälder Oberhausens als Quartier und Jagdgebiet. Alle Arten sind strictly protected (Anhang IV FFH-Richtlinie), bei Abriss und Sanierung sind Ersatzquartiere als CEF-Maßnahme erforderlich.

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🦎

sand lizard auf Brachen und Bahndämmen

Aufgelassene Industrieflächen, Bahndämme und besonnte Böschungen sind im Ruhrgebiet wichtige Sekundärlebensräume der strictly protecteden sand lizard. Bei Bau- und Konversionsvorhaben gehören Ersatzhabitate mit Sonn-, Eiablage- und Versteckplätzen zum Standard der artenschutzrechtlichen compensation.

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🦎

great crested newt in Waldgewässern

Der great crested newt, eine Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie, besiedelt fischfreie Kleingewässer und wechselfeuchte Senken, wie sie im Sterkrader Wald vorkommen. Neu angelegte, besonnte Laichgewässer im räumlichen Zusammenhang sichern seine Fortpflanzungsstätten bei impacten.

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🐸

Amphibien in Bruchwald und Kleingewässern

common toad, common frog und newts nutzen die Tümpel, Bachschlingen und Bruchwälder des Stadtgebiets, an vegetationsarmen Rohböden auf Brachen tritt zudem die natterjack toad auf. Der Erhalt und die Neuanlage besonnter Laichgewässer sind hier zentrale compensation measures.

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🐦

kingfisher an renaturierten Gewässern

Mit dem Emscher-Umbau und naturnahen Ufern an Emscher und Ruhr entstehen Brutmöglichkeiten für den strictly protecteden kingfisher. Bei impacten an Gewässern sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen typische CEF-Maßnahmen.

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🦅

skylark in der offenen Feldflur

In den landwirtschaftlich geprägten Randlagen um Holten und Schmachtendorf brütet die skylark als Charakterart der offenen Feldflur. Extensivierung, Blüh- und Brachestreifen sowie Lerchenfenster wirken ihrem Rückgang entgegen und eignen sich als compensation.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏘️

Wohnbau auf Konversionsflächen

Die Umnutzung ehemaliger Industrie- und Zechenareale zu Wohnquartieren, etwa im Umfeld der Neuen Mitte, führt zu Flächenversiegelung und erfordert naturschutzrechtlichen Ausgleich. Grundeigentümer im Umland können dabei als Flächenanbieter profitieren.

🏭

Gewerbe und Logistik

Ansiedlung und Erweiterung von Gewerbe-, Handels- und Logistikstandorten im verkehrsgünstig gelegenen Oberhausen greifen in Boden und Landschaft ein. Der compensation requirement wird über das numerische Biotopwertverfahren assessed und über eco-accounts gedeckt.

🛣️

Infrastruktur und Verkehr

Ausbau und Sanierung von Autobahnen und Bundesstraßen, Brückenbauwerken, Schienenwegen und Radverbindungen im dicht vernetzten Ballungsraum lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten sowie artenschutzrechtliche Prüfungen aus.

🌊

Emscher-Umbau und Wasserwirtschaft

Der ökologische Umbau der Emscher und ihrer Nebenläufe verbindet Hochwasserschutz, Stadtentwicklung und Gewässerrenaturierung. Er schafft compensations- und Aufwertungspotenziale, deren fachgerechte Planung und Sicherung greeNature begleitet.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

KR
District of Kreis Wesel
Nördlicher Nachbar, Kreis am Niederrhein
Frequently asked questions

All about eco-points
in the city of Oberhausen

Oberhausen liegt im Übergang zweier BfN-natural regions, dem Emscherland als Teil der Westfälischen Bucht (D34) und den Niederrheinischen Sandplatten im Niederrheinischen Tiefland (D35). Prägend sind das Emschertal, die Ruhraue im Süden und die Waldflächen um Sterkrade. Für die Bewertung nach dem Biotopwertverfahren ist die genaue Einordnung des impactsortes entscheidend, greeNature ermittelt diese für Sie.
In Nordrhein-Westfalen werden compensation requirement und Ausgleich über ein numerisches Biotopwertverfahren assessed. Vorgezogene Maßnahmen werden als eco-accounts nach der eco-account-Verordnung NRW und § 32 LNatSchG NRW geführt. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, assessment, Flächenzuordnung, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und alle Dokumentationspflichten.
Als independent city nimmt Oberhausen die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist der Bereich Umwelt, Ökologische Planung, im Technischen Rathaus Sterkrade, Bahnhofstraße 66, 46145 Oberhausen. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung über die Anerkennung bis zur Abnahme.
Häufig sind die Entsiegelung und restoration ehemaliger Industrie- und Bahnflächen, die naturnahe Entwicklung von Emscher und Nebenläufen, die Aufwertung von Grünland und Wald im Stadtumland sowie Stadtgrün und habitat network. Bei Bau- und Infrastrukturvorhaben kommen Artenschutzmaßnahmen für bats, sand lizard, Amphibien und great crested newt hinzu.
Ja. Zu den bedeutendsten Flächen zählen das Naturschutzgebiet Sterkrader Wald, der Hiesfelder Wald an der nördlichen Stadtgrenze sowie die Ruhraue als Teil des landesweiten habitat networks. impacte im Umfeld schutzwürdiger Gebiete können artenschutzrechtliche Prüfungen und Maßnahmen zur Sicherung des günstigen conservation statuss (FCS) nach § 45 Abs. 7 BNatSchG erforderlich machen. greeNature prüft die gebietsbezogenen Anforderungen im Einzelfall.
Ja. Besonders geeignet sind versiegelte oder brachliegende Flächen mit Entsiegelungspotenzial, gewässernahe Grundstücke an Emscher und Ruhr sowie Acker- und Grünlandflächen im Stadtumland um Holten und Schmachtendorf. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung, greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring. Die konkrete Eignung klären wir nach einer Standortprüfung.
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