
Eco-points and compensation areas
City of Herne
Behördlich anerkannte eco-points und compensation areas für Vorhaben in Herne. greeNature solutions begleitet compensation nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW und der eco-account-Verordnung NRW, im dicht bebauten Emscherraum wie im stadtnahen Umland.
The City of Herne at a glance
Herne ist eine independent city im mittleren Ruhrgebiet und gehört zum administrative region Arnsberg. Auf gut 51 Quadratkilometern leben rund 156,000 Menschen, womit Herne eine der am dichtesten besiedelten Städte Deutschlands ist. Das Stadtgebiet gliedert sich in die vier Stadtbezirke Herne-Mitte, Wanne, Eickel und Sodingen.
Naturräumlich liegt das gesamte Stadtgebiet in der Westfälischen Bucht (BfN-natural region D34). Innerhalb dieser Großlandschaft gehört Herne etwa zur Hälfte zum Emscherland im Norden und zum Westenhellweg im Süden und Südosten. Das Relief ist flach bis flachwellig, die Höhen reichen von rund 33 bis 130 Meter über NHN.
Das Landschaftsbild ist stark vom früheren Steinkohlenbergbau und von der Schwerindustrie überformt. Prägend sind die Emscher an der Nordgrenze, der Rhein-Herne-Kanal sowie ein Netz kleiner Nebenbäche wie Börniger Bach, Ostbach und Landwehrbach. Zahlreiche Halden, ehemalige Zechenflächen und Bahntrassen sind heute wichtige Sekundärlebensräume.
Trotz der Verdichtung sichern fünf Naturschutzgebiete (rund 125 Hektar) und 24 Landschaftsschutzgebiete (rund 875 Hektar) einen grünen Grundstock. Stadtumbau, Gewerbeflächenreaktivierung und der laufende ökologische Umbau der Emscher erzeugen in Herne einen stetigen Bedarf an Ausgleich und Ersatz nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG.

🗺️ Associated natural regions
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📍 City districts
🌿 Ecological features
- Lage vollständig im BfN-natural region D34 (Westfälische Bucht), Übergang von Emscherland und Westenhellweg
- Ökologischer Umbau der Emscher, Rückbau des früheren Abwasserlaufs zu einem naturnahen Gewässer
- Rhein-Herne-Kanal als prägende Wasserstraße mit begleitenden Grün- und Uferstrukturen
- Fünf Naturschutzgebiete (rund 125 ha) und 24 Landschaftsschutzgebiete (rund 875 ha)
- Industriebrachen, Halden und stillgelegte Bahntrassen als Sekundärlebensräume für Reptilien und Pionierarten
- Bachtäler von Ostbach, Börniger Bach und Landwehrbach als habitat network im Siedlungsraum
✅ greeNature on the ground
greeNature ist bundesweit für project developer, Kommunen und planning offices tätig und betreut compensationsvorhaben auch in Herne und im übrigen Ruhrgebiet. Wir bilanzieren nach dem numerischen Bewertungsverfahren des Landes und richten Maßnahmen an der eco-account-Verordnung NRW sowie am Landesnaturschutzgesetz NRW aus. Weil im dicht bebauten Stadtgebiet Flächen knapp sind, verbinden wir innerstädtische Ansätze wie Entsiegelung und Gewässeraufwertung mit eco-accountflächen im stadtnahen Umland. Bewertung, Sicherung und Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde übernehmen wir vollständig.
Typical measures in the city of Herne
Gewässerrenaturierung
Naturnaher Umbau von Emscher-Nebenbächen wie Ostbach und Börniger Bach, Anlage von Uferstaudenfluren, floodplainngehölzen und strukturreichen Sohlbereichen im Zuge des Emscher-Umbaus.
Entsiegelung
Rückbau versiegelter Flächen auf ehemaligen Zechen-, Gewerbe- und Bahnstandorten, Wiederherstellung durchwurzelbarer Böden und Entwicklung von Ruderal- und Grünflächen im Siedlungsraum.
Grünlandaufwertung
Extensivierung und Artenanreicherung von Grünland im stadtnahen Umland und in den Bachauen, Umwandlung intensiv genutzter Flächen in blüten- und strukturreiche Wiesen.
Artenschutz CEF/FCS
Vorgezogene compensation measures für sand lizard auf Bahndämmen und Brachen, batquartiere in Gehölzen und Bauwerken sowie Kleingewässer für Amphibien, abgestimmt auf § 44 BNatSchG.
Gehölze und habitat network
Anlage von hedgerown, Feldgehölzen und Baumreihen, Vernetzung isolierter Grünflächen entlang von Bächen, Kanal und Halden zu einem tragfähigen habitat network.
Kleingewässer und Amphibienbiotope
Neuanlage besonnter Tümpel und Blänken auf Brach- und Haldenflächen, habitat für natterjack toad, great crested newt und weitere Amphibien der offenen Pionierstandorte.
Protected species in the Emscherland und Westenhellweg im mittleren Ruhrgebiet
sand lizard
Bahndämme, Halden und Industriebrachen im Stadtgebiet sind klassische Lebensräume der sand lizard. Bei Bauvorhaben auf solchen Flächen sind vorgezogene CEF-Maßnahmen mit Ersatzhabitaten und Umsiedlung häufig erforderlich.
About this species ›Amphibien der Pionierstandorte
Auf offenen, besonnten Brachen und in temporären Kleingewässern kommen natterjack toad und weitere Amphibien vor. Sie profitieren von neu angelegten Blänken und wandern mit der Sukzession weiter.
About this species ›bats
common pipistrelle, serotine bat und weitere Arten nutzen Parks, Kanalufer und alte Bergbaubauwerke als Jagd- und Quartierraum. Gehölzerhalt und Quartierhilfen sind typische Ausgleichsbausteine.
About this species ›kingfisher
Mit dem ökologischen Umbau der Emscher und an ruhigen Abschnitten des Rhein-Herne-Kanals entstehen Steilufer und fischreiche Gewässer, die dem kingfisher Brut- und Nahrungsraum bieten.
About this species ›great crested newt
In besonnten, fischfreien Kleingewässern der Bachtäler und Brachflächen kann der great crested newt vorkommen. Die Art ist nach Anhang II der FFH-Richtlinie geschützt und Zielart naturnaher Stillgewässer.
About this species ›skylark
Auf den offenen Grünland- und Ackerresten am Stadtrand brütet die skylark. Extensivierung und die Anlage von Lerchenfenstern zählen zu den passenden Maßnahmen für diese Offenlandart.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Emscher-Umbau und Gewässerentwicklung
Der abwasserfreie Umbau der Emscher und ihrer Nebenläufe verändert das gesamte nördliche Stadtgebiet. restoration, neue floodplainnbereiche und begleitende Wege lösen umfangreiche Ausgleichs- und Aufwertungsleistungen aus und eröffnen zugleich Flächen für eco-accountmaßnahmen.
Gewerbe- und Industrieflächen
Die Reaktivierung ehemaliger Zechen- und Industriestandorte wie Mont-Cenis, Shamrock oder Friedrich der Große schafft neue Gewerbeflächen. Solche Vorhaben erfordern regelmäßig Artenschutzprüfungen und compensation für impacte in gewachsene Brachenbiotope.
Wohnbau und Innenentwicklung
Neue Wohnquartiere und die Nachverdichtung im Bestand führen zu impacten in Grün- und Freiflächen. Ausgleich und Ersatz nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG sind fester Bestandteil der Bauleitplanung in den vier Stadtbezirken.
Verkehr und Infrastruktur
Ausbau und Erneuerung von Autobahnen (A42, A43), Kanalbauwerken am Rhein-Herne-Kanal sowie Leitungs- und Bahntrassen erzeugen compensation requirement, der naturraumtreu innerhalb der Westfälischen Bucht gedeckt werden soll.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
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Offer and advice
A transparent offer covering measure types, scope and availability.
Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
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