Row of fruit trees on an extensively managed measure area
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D34
Administrative region of Arnsberg

Eco-points and compensation areas
City of Hamm

eco-points und compensation areas in der kreisfreien Stadt Hamm, assessed nach dem numerischen Biotopwertverfahren und geführt über eco-accounts gemäß eco-account-Verordnung NRW und § 32 LNatSchG NRW. greeNature ist bundesweit tätig und Ihr Full-Service-Partner für impact mitigation regulation, Artenschutz und CEF-Maßnahmen in der Lippeaue und der angrenzenden Hellwegbörde.

rund 226
km² Stadtfläche
rund 179.000
Einwohner
7
Stadtbezirke
Arnsberg
administrative region
rund 32 km
Lippe im Stadtgebiet
City of and ecology

The City of Hamm at a glance

Hamm ist eine independent city im Nordosten des Ruhrgebiets und gehört zum administrative region Arnsberg. Auf rund 226 Quadratkilometern leben etwa 179,000 Menschen in sieben Stadtbezirken. Naturräumlich liegt das Stadtgebiet in der Westfälischen Bucht (BfN-natural region D34). Der Norden gehört zur Münsterländer Parklandschaft, der Süden leitet in die fruchtbare Hellwegbörde über, dazwischen prägt das breite Tal der Lippe die Landschaft.

Die Lippe durchzieht Hamm auf rund 32 Kilometern von Ost nach West und bildet mit ihren floodplainn, Altarmen und wet meadown das ökologische Rückgrat der Stadt. Ergänzt wird das Gewässernetz durch die Ahse, die Geithe und den Datteln-Hamm-Kanal. Die Hammer Lippeaue ist als FFH-Gebiet und als EU-Vogelschutzgebiet Teil des europäischen Netzes Natura 2000 und zählt zu den bedeutendsten Rückzugsräumen für Wiesen- und Wasservögel in Westfalen.

Hamm war über ein Jahrhundert von Steinkohlenbergbau, Stahl und einem der größten Rangierbahnhöfe Europas geprägt. Nach dem Strukturwandel bestimmen heute Logistik, Gesundheitswirtschaft, Handel und der Kanalhafen das Bild. Wohnbau- und Gewerbeflächen, die Reaktivierung ehemaliger Zechen- und Bahnflächen sowie Verkehrsprojekte an der A2 und im Schienennetz lösen regelmäßig impacte in Natur und Landschaft aus.

Maßgeblich sind in Hamm das Landesnaturschutzgesetz Nordrhein-Westfalen (LNatSchG NRW) und die eco-account-Verordnung NRW. Nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG sind unvermeidbare impacte auszugleichen oder zu ersetzen, der Bedarf wird über das numerische Biotopwertverfahren in value pointsn assessed. greeNature begleitet project developer und die Stadtverwaltung von der Bedarfsermittlung bis zur Anerkennung durch die Untere Naturschutzbehörde.

Row of fruit trees on an extensively managed measure area

🗺️ Associated natural regions

D34
Westfälische Tieflandsbucht
Go to natural region D34 ›

📍 City districts

Hamm-Mitte (seat)Hamm-UentropHamm-RhynernHamm-PelkumHamm-HerringenHamm-Bockum-HövelHamm-Heessen

🌿 Ecological features

  • FFH-Gebiet Lippeaue zwischen Hangfort und Hamm als Teil des Natura-2000-Netzes
  • EU-Vogelschutzgebiet Lippeaue zwischen Hamm und Lippstadt mit Ahsewiesen für Wiesen- und Wasservögel
  • Sechs Naturschutzgebiete in der östlichen Lippeaue, darunter Schmehauser Mersch, Oberwerrieser Mersch und Haarener Lippeaue
  • LIFE+ Projekt Lippeaue mit umfangreichen floodplainn- und Gewässerrenaturierungen im Stadtgebiet
  • Übergang von der Münsterländer Parklandschaft im Norden zur fruchtbaren Hellwegbörde im Süden
  • Datteln-Hamm-Kanal mit Stadthafen als bedeutender Kanalhafen am Nordrand des Ruhrgebiets
  • Maximilianpark und weitere Grünanlagen auf ehemaligen Zechen- und Industrieflächen als Beispiele gelungener Konversion

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit für project developer, Kommunen und planning offices tätig und betreut compensationsvorhaben auch in der Stadt Hamm und im nördlichen Ruhrgebiet. Wir kennen das in Nordrhein-Westfalen maßgebliche numerische Biotopwertverfahren, die Anforderungen der eco-account-Verordnung NRW und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hamm. Für impacte im Stadtgebiet entwickeln wir passgenaue Ausgleichs-, Ersatz- und CEF-Maßnahmen, die zur Ausstattung der Lippeaue, der Börde und der urbanen Konversionsflächen passen. So erhalten project developer nachvollziehbar assessede und dauerhaft gesicherte compensation.

Compensation in the city

Typical measures in the city of Hamm

🌊

floodplainn- und Gewässerrenaturierung an der Lippe

Anbindung von Altarmen, Anlage von Sekundärauen, Flutmulden und naturnahe Gewässerentwicklung an Lippe und Ahse. Solche Maßnahmen schaffen Steilufer, Flachwasserzonen und wet meadown als habitat für kingfisher, Fische, Amphibien und Wiesenvögel und knüpfen an das LIFE+ Projekt Lippeaue an.

🏗️

Entsiegelung und Flächenrecycling

Rückbau versiegelter Flächen auf ehemaligen Zechen-, Bahn- und Gewerbestandorten und Entwicklung zu Biotopflächen. Entsiegelung ist im urbanen Raum eine besonders wirksame Aufwertung und lässt sich über das Biotopwertverfahren in value pointsn anrechnen.

🌾

Feuchtgrünland und Wiesenvogelschutz

Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiches Feucht- und extensively managed grassland mit angepassten Mahdterminen und angehobenen Wasserständen in Lippeaue und Hellwegbörde. Solche Flächen sind habitat für northern lapwing, black-tailed godwit, Großen Brachvogel und weitere Wiesenvögel.

🌳

hedgerown, Streuobst und Kleingewässer im Umland

Anlage und Ergänzung von hedgerown, Feldgehölzen, Kopfbäumen, traditional orchardn und Kleingewässern in der Börde und der Parklandschaft. Diese Strukturen vernetzen Lebensräume und schaffen stepping-stone habitate für Vögel, bats, Amphibien und Insekten.

🦎

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene und populationsstützende Maßnahmen nach § 44 und § 45 BNatSchG, etwa Ersatzhabitate für die sand lizard an Bahndämmen und Böschungen, batquartiere bei Abriss und Sanierung, kingfisher-Steilwände sowie besonnte Ersatzlaichgewässer für Amphibien und great crested newt.

💧

Blänken und Flutmulden in der floodplain

Anlage flacher, temporär wasserführender Blänken und Mulden in den floodplainn von Lippe und Ahse. Sie verbessern den Wasserhaushalt der wet meadown und schaffen Nahrungs- und Brutflächen für Wiesenvögel und Amphibien.

Species diversity

Protected species in the Lippeaue und Hellwegbörde in der Westfälischen Bucht

🐦

northern lapwing und Wiesenvögel

Die wet meadown der Lippeaue und der Hellwegbörde beherbergen northern lapwing, black-tailed godwit, Großen Brachvogel und snipe. Wiedervernässung, extensive Grünlandpflege und die Anlage von Blänken sind hier die wirksamsten compensationsmaßnahmen.

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🐟

kingfisher an Lippe und Ahse

Naturnahe Uferabschnitte mit Steilwänden bieten dem strictly protecteden kingfisher Brutplätze. Bei impacten an Gewässern sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen typische CEF-Maßnahmen.

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🦇

bats in Stadt und floodplain

common pipistrelle, serotine bat und weitere Arten nutzen Gebäude, Baumhöhlen und die gewässerreiche floodplain als Quartier und Jagdgebiet. Alle Arten sind strictly protected (Anhang IV FFH-Richtlinie), bei Abriss und Sanierung sind Ersatzquartiere als CEF-Maßnahme erforderlich.

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🐸

Amphibien in floodplainngewässern

common toad, common frog und weitere Amphibien besiedeln Altarme, Blänken und wechselfeuchte Senken der Lippeaue. Neu angelegte, besonnte Laichgewässer im räumlichen Zusammenhang sichern ihre Fortpflanzungsstätten bei Bau- und Infrastrukturvorhaben.

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🦎

great crested newt in der Lippeaue

Der great crested newt als Art des Anhangs IV der FFH-Richtlinie ist auf besonnte, fischfreie Stillgewässer mit dichter Unterwasservegetation angewiesen. Anlage und Vernetzung geeigneter Laichgewässer in der floodplain sind bewährte Maßnahmen zur Sicherung seiner Vorkommen.

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🦎

sand lizard an Bahndämmen

Auf Böschungen, Bahndämmen und trockenwarmen Brachen der Stadt ist die sand lizard eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Siedlungsprojekten. Ersatzhabitate mit Sonn-, Eiablage- und Versteckplätzen gehören zum Standard der artenschutzrechtlichen compensation.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏘️

Wohnbau und Quartiersentwicklung

Neue Wohnquartiere und die Nachverdichtung im Stadtgebiet führen zu Flächenversiegelung und erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich. Der Bedarf wird über das numerische Biotopwertverfahren assessed und über eco-accounts nach der eco-account-Verordnung NRW gedeckt.

🏭

Gewerbe, Logistik und Kanalhafen

Die Ansiedlung von Logistik- und Gewerbebetrieben, unter anderem im Umfeld des Datteln-Hamm-Kanals und des Stadthafens, greift in Boden und Landschaft ein. Grundeigentümer im Umland können dabei als Flächenanbieter für compensation measures profitieren.

🛣️

Verkehr und Schienenknoten

Ausbau und Sanierung von Straßen entlang der A2, Ortsumgehungen sowie Vorhaben im Bahnknoten Hamm lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, häufig verbunden mit artenschutzrechtlichen Prüfungen für sand lizard und bats.

♻️

Konversion ehemaliger Bergbau- und Bahnflächen

Die Reaktivierung stillgelegter Zechen-, Kraftwerks- und Bahnflächen ermöglicht Entsiegelung und die Entwicklung neuer Lebensräume. Solche Konversionsprojekte verbinden Stadtentwicklung mit hochwertiger compensation im urbanen Raum.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Frequently asked questions

All about eco-points
in the city of Hamm

Hamm gehört naturräumlich zur Westfälischen Bucht (BfN-natural region D34). Prägend sind das breite Tal der Lippe mit seinen floodplainn und wet meadown, im Norden die Münsterländer Parklandschaft und im Süden der Übergang in die fruchtbare Hellwegbörde. Für die Bewertung nach dem Biotopwertverfahren ist die genaue Einordnung des impactsortes entscheidend, greeNature ermittelt diese für Sie.
In Nordrhein-Westfalen werden compensation requirement und Ausgleich über ein numerisches Biotopwertverfahren in value pointsn assessed. Vorgezogene Maßnahmen werden als eco-accounts nach der eco-account-Verordnung NRW und § 32 LNatSchG NRW geführt. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, assessment, Flächenzuordnung, die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hamm und alle Dokumentationspflichten.
Als independent city nimmt Hamm die Aufgaben der Unteren Naturschutzbehörde selbst wahr. Zuständig ist das Umweltamt der Stadt Hamm, Gustav-Heinemann-Straße 10, 59065 Hamm. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung über die Anerkennung bis zur Abnahme.
Häufig sind die floodplainn- und Gewässerrenaturierung an Lippe und Ahse, die Entsiegelung ehemaliger Zechen- und Bahnflächen, die Entwicklung von Feuchtgrünland für Wiesenvögel sowie hedgerown, Streuobst und Kleingewässer in der Börde. Bei Infrastruktur- und Siedlungsprojekten kommen Artenschutzmaßnahmen für sand lizard, Amphibien, great crested newt, bats und kingfisher hinzu.
Ja. Die Hammer Lippeaue ist als FFH-Gebiet Lippeaue zwischen Hangfort und Hamm sowie als Teil des EU-Vogelschutzgebiets Lippeaue zwischen Hamm und Lippstadt mit Ahsewiesen geschützt. impacte im Umfeld dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung sowie Maßnahmen zur Sicherung des günstigen conservation statuss (FCS) nach § 45 Abs. 7 BNatSchG erforderlich machen. greeNature prüft die gebietsbezogenen Anforderungen im Einzelfall.
Ja. Besonders geeignet sind Grünland und Feuchtflächen in der Lippe- und Ahseaue, entwässerte Niederungen mit Aufwertungspotenzial sowie versiegelte Konversionsflächen, die entsiegelt werden können. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung, greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring. Die konkrete Eignung klären wir nach einer Standortprüfung.
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