
Eco-points and compensation areas
District of Ennepe-Ruhr-Kreis
eco-points und compensation im Ennepe-Ruhr-district nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW und der eco-account-Verordnung NRW. greeNature entwickelt und betreut naturraumtreue Ausgleichs- und replacement measures zwischen Ruhrtal und Süderbergland und begleitet project developer bundesweit von der assessment bis zur dauerhaften Sicherung.
The District of Ennepe-Ruhr-Kreis at a glance
Der Ennepe-Ruhr-district liegt im Süden des Ruhrgebiets im administrative region Arnsberg und verbindet auf engem Raum dicht besiedelte Talräume mit bewaldetem Bergland. Namensgebend sind die Flüsse Ruhr und Ennepe. districtstadt ist Schwelm. Zum district gehören neun Städte, darunter Witten, Hattingen und Herdecke im Norden sowie Ennepetal, Gevelsberg und Breckerfeld im bergigen Süden.
Naturräumlich teilt sich der district in zwei Großlandschaften. Der Norden um Witten gehört zur Westfälischen Bucht (BfN-natural region D34), der weit überwiegende Teil zum Süderbergland (D38), einem Ausläufer des Rheinischen Schiefergebirges. Kennzeichnend sind tief eingeschnittene Bachtäler, Buchen- und Eichenwälder auf Ton- und Sandsteinböden sowie das enge Nebeneinander von Wald, Grünland und Siedlung.
Ökologisch bedeutsam sind das Ruhrtal mit floodplainn, Felsen und Steilhängen zwischen Witten, Hattingen und Wetter, das FFH-Gebiet Ennepe unterhalb der Talsperre (DE-4710-301) als naturnaher Mittelgebirgsbach und die Kluterthöhle in Ennepetal, eines der bedeutendsten bat-Winterquartiere der Region. Talsperren wie die Ennepe- und die Heilenbecketalsperre sowie zahlreiche Naturschutzgebiete prägen Wasserhaushalt und Artenvielfalt.
Wirtschaftlich ist der district Teil des Ballungsraums Ruhr, mit dichtem Gewerbe, Wohnungsbau und Verkehr sowie einer langen Bergbau- und Industriegeschichte. Siedlungs- und Gewerbeentwicklung, Straßen- und Brückenbauwerke im Ruhrtal sowie erneuerbare Energien lösen regelmäßig impacts aus, deren Ausgleich nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW und der eco-account-Verordnung NRW zu erbringen ist. Häufig geht es dabei um die Aufwertung von Bachtälern, die Entsiegelung von Brachflächen und den Artenschutz für bats und gewässergebundene Arten.

🗺️ Associated natural regions
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📍 Selected municipalities
🌿 Ecological features
- FFH-Gebiet Ennepe unterhalb der Talsperre (DE-4710-301), naturnaher Mittelgebirgsbach mit Feucht- und Magerwiesen
- Naturschutzgebiet Kluterthöhle und Bismarckhöhle in Ennepetal, bedeutendes bat-Winterquartier mit zahlreichen nachgewiesenen Arten
- Ruhrtal mit floodplainn, Felsen und bewaldeten Steilhängen zwischen Witten, Hattingen und Wetter
- Gevelsberger Stadtwald als Natura-2000-Gebiet mit alten bodensauren Buchenwäldern
- Bachtäler und Buchenwälder des Süderberglandes mit Bergland-Grünland und Quellbereichen
- Ehemalige Bergbau- und Industrieflächen (Halden, Steinbrüche, Brachen) als wertvolle Sekundärlebensräume
- Talsperren Ennepe und Heilenbecke im bergigen Süden des districtes
✅ greeNature on the ground
greeNature ist bundesweit tätig und arbeitet im Ennepe-Ruhr-district auf Grundlage des Landesnaturschutzgesetzes NRW und der eco-account-Verordnung NRW. Wir stimmen Maßnahmen und assessment mit der Unteren Naturschutzbehörde in Schwelm ab, kennen das numerische Bewertungsverfahren des Landes und richten compensation areas naturraumtreu auf die Bedingungen von Westfälischer Bucht (D34) und Süderbergland (D38) aus. So lassen sich Anforderungen der Behörde frühzeitig in die Planung einbeziehen.
Typical measures in the district of Ennepe-Ruhr-Kreis
Gewässerrenaturierung an Ruhr, Ennepe und Volme
Rückbau von Uferverbauungen, Anbindung von Nebengerinnen und Zulassen eigendynamischer Entwicklung. So entstehen Steilufer, Kiesbänke und Auwald als habitat für kingfisher, Fische und Amphibien entlang der prägenden Fließgewässer des districtes.
Extensivierung von Grünland
Entwicklung artenreicher Feucht- und Magerwiesen in den Bachtälern des Süderberglandes durch angepasste Mahd, Verzicht auf Düngung und extensive Beweidung. Solche Flächen werten das Offenland auf und schaffen Nahrungshabitate für Insekten und Wiesenvögel.
Naturnaher Waldumbau
Umbau strukturarmer Bestände zu standortgerechten Buchen- und Eichenmischwäldern sowie Förderung von Alt- und Totholz. Diese Maßnahmen stärken die bodensauren Wälder des Berglandes und verbessern Lebensräume für Höhlenbrüter, bats und Insekten.
Artenschutz CEF und FCS
Sicherung und Neuanlage von batquartieren in Höhlen, Stollen und Gebäuden, kingfisher-Steilwände an Ruhr und Ennepe sowie Ersatzhabitate für die sand lizard an Bahndämmen und Böschungen, jeweils als vorgezogene CEF- oder populationsstützende FCS-Maßnahme nach den §§ 44 und 45 BNatSchG.
Entsiegelung von Brachflächen
Rückbau versiegelter Industrie-, Bergbau- und Verkehrsflächen sowie deren Umwandlung in Grünland, Gehölzflächen oder Gewässer. In der dicht bebauten Ruhrregion ist die Entsiegelung eine wirksame und gut anrechenbare Aufwertung.
hedgerown, Streuobst und habitat network
Anlage von hedgerown, Feldgehölzen und Streuobstbeständen auf Hanglagen und Ortsrändern. Diese Strukturen vernetzen Lebensräume, schaffen stepping-stone habitate und werten die Übergänge zwischen Siedlung und Offenland auf.
Protected species in the Ruhrtal und Süderbergland
bats in Höhlen und Stollen
Die Kluterthöhle und weitere Höhlen und Stollen im district zählen zu den bedeutenden Winterquartieren für bats. Alle heimischen Arten sind strictly protected (Anhang IV FFH-Richtlinie, einzelne auch Anhang II). Bei Abriss und Sanierung von Gebäuden oder impactsn an Quartieren sind Ersatzquartiere als CEF-Maßnahme erforderlich.
About this species ›kingfisher an Ruhr und Ennepe
Die naturnahen Uferabschnitte von Ruhr, Ennepe und Volme bieten Steilwände als Brutplätze. Bei impactsn an Gewässern, etwa Brücken- oder Uferbau, sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen typische CEF-Maßnahmen für den strictly protecteden kingfisher.
About this species ›Amphibien der Bachtäler
Feuersalamander, Geburtshelferkröte, Erdkröte und Grasfrosch besiedeln die Quellbäche, Tümpel und wechselfeuchten Senken des Süderberglandes. Ersatzlaichgewässer und Landhabitate im räumlichen Zusammenhang sichern ihre Fortpflanzungsstätten bei Bau- und Infrastrukturvorhaben.
About this species ›sand lizard auf Sekundärstandorten
Bahndämme, Bergehalden, Steinbrüche und Ruderalflächen bieten der sand lizard besonnte Lebensräume. Sie ist eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Gewerbevorhaben, für die Ersatzhabitate mit Sonn- und Versteckplätzen als CEF-Maßnahme angelegt werden.
About this species ›hazel dormouse in Gehölzen und Waldrändern
Die strictly protectede hazel dormouse besiedelt strukturreiche Waldränder, hedgerown und Gebüsche des Berglandes. Bei Rodungen sind eine abschnittsweise, fachlich begleitete Gehölzentnahme und die Vernetzung von Ersatzhabitaten erforderlich.
About this species ›great crested newt in stehenden Gewässern
Der great crested newt (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie) braucht größere, fischfreie Weiher mit reicher Unterwasservegetation sowie strukturreiche Landlebensräume. Neuanlage und Vernetzung geeigneter Laichgewässer sind bewährte CEF- und FCS-Maßnahmen.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Siedlung und Gewerbe
Wohnbau- und Gewerbegebiete im dicht besiedelten Ballungsraum, Nachverdichtung und die Umnutzung von Industriebrachen führen zu Flächenversiegelung und erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich, häufig unter Berücksichtigung angrenzender Schutzgebiete und Bachtäler.
Verkehr und Infrastruktur
Aus- und Neubau von Straßen, die Sanierung von Talbrücken im Ruhrtal sowie Vorhaben an Schienen- und Radwegen lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach der impact mitigation regulation der §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.
Energie und erneuerbare Energien
Photovoltaik-Freiflächen auf Halden und Konversionsflächen, Windenergie auf den Höhen um Breckerfeld sowie Netz- und Leitungsausbau erzeugen compensation requirement und können CEF-Maßnahmen für windkraftsensible Arten und bats auslösen.
Wasserwirtschaft und Hochwasserschutz
restoration von Gewässern, Hochwasserschutz an Ruhr und Ennepe sowie Unterhaltungsmaßnahmen an den Talsperren berühren floodplainn und gewässergebundene Arten und werden oft mit ökologischen Aufwertungen verbunden.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
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Offer and advice
A transparent offer covering measure types, scope and availability.
Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
All about eco-points
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