Extensive new afforestation with young oaks in planting rows
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D35 · D45
Administrative region of Köln

Eco-points and compensation areas
District of Düren

Sofort verfügbare eco-points und Full-Service-compensation im district Düren, gelegen zwischen der Jülich-Zülpicher Börde und der Nordeifel. greeNature entwickelt, sichert und betreut Ausgleichs- und replacement measures nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG) und der eco-account-Verordnung, bundesweit tätig und regional erfahren.

941 km²
districtfläche
~279.000
Einwohner
15
Städte und municipalityn
D35 / D45
BfN-natural regions
Düren
districtstadt und Sitz
District of and ecology

The District of Düren at a glance

Der district Düren liegt im Westen von North Rhine-Westphalia im administrative region Köln, zwischen der Stadt Aachen und der Kölner Bucht. Er reicht von der fruchtbaren Jülich-Zülpicher Börde im Norden bis in die bewaldeten Höhen der Nordeifel im Süden und wird von der Rur durchflossen, die den district von Süden nach Norden durchquert.

Naturräumlich gehört der nördliche und mittlere district zur Niederrheinischen Bucht (BfN-Großlandschaft D35) mit ihren mächtigen, sehr ertragreichen Lössböden. Der Süden liegt in der Eifel (D45), einem Mittelgebirgsraum aus devonischen Schiefern und Sandsteinen mit Buchenwäldern, engen Kerbtälern und dem markanten Rurtal.

Ökologisch prägend sind der Nationalpark Eifel, der mit Bereichen um Heimbach und Nideggen in den district hineinreicht, das FFH- und Naturschutzgebiet Drover Heide auf ehemaligem Truppenübungsgelände sowie das Rurtal mit dem Rursee und den Buntsandsteinfelsen bei Nideggen. Diese Gebiete beherbergen Arten wie European wildcat, black stork und zahlreiche batarten.

Wirtschaftlich ist der district vom Rheinischen Braunkohlerevier mit den Tagebauen Hambach und Inden geprägt. Der Strukturwandel nach dem Kohleausstieg, Rekultivierung, neue Gewerbe- und Energiestandorte sowie das Forschungszentrum Jülich erzeugen einen anhaltend hohen Bedarf an naturschutzrechtlicher compensation.

Extensive new afforestation with young oaks in planting rows

🗺️ Associated natural regions

D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
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D45
Eifel und Vennvorland
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📍 Selected municipalities

Düren (seat)JülichNideggenHeimbachKreuzauLangerweheLinnichMerzenichNiederzierNörvenichVettweißAldenhovenHürtgenwaldInden

🌿 Ecological features

  • Nationalpark Eifel, der mit Zugängen bei Heimbach und Nideggen in den district hineinreicht, mit naturnahen Buchenwäldern und der European wildcat als Leitart
  • Naturschutz- und FFH-Gebiet Drover Heide bei Kreuzau und Vettweiß, offene Heide- und Sandmagerrasen mit Kleingewässern auf ehemaligem Militärgelände
  • Rurtal mit Rursee und Obersee sowie den Buntsandsteinfelsen bei Nideggen, wertvolles Fließgewässer- und Felsbiotop
  • Jülich-Zülpicher Börde mit tiefgründigen Lössböden, offene Ackerlandschaft und habitat für Feldvögel wie skylark und northern lapwing
  • Rheinisches Braunkohlerevier mit den Tagebauen Hambach und Inden sowie großflächigen Rekultivierungs- und Folgelandschaften
  • Wälder der Rureifel und des Hürtgenwaldes als zusammenhängende Waldgebiete mit Bedeutung für bats, hazel dormouse und black stork

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und betreut Vorhaben im district Düren aus regionaler Kenntnis heraus. Wir arbeiten mit der Unteren Naturschutzbehörde beim Umweltamt des districtes zusammen und kennen die Anforderungen des Landesnaturschutzgesetzes NRW und der eco-account-Verordnung mit ihrem numerischen Bewertungsverfahren. Gerade im Strukturwandel des Rheinischen Reviers begleiten wir compensation von der assessment über die securing of land bis zur behördlichen Anerkennung.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Düren

💧

Fließgewässerrenaturierung

Rückbau von Uferverbau und Anlage naturnaher Gewässerstrukturen an Rur, Inde und ihren Zuflüssen, Schaffung von Laichhabitaten, Kiesbänken und Steilufern für Groppe, kingfisher und Amphibien.

🌾

Ackerextensivierung in der Börde

Anlage von Blühstreifen, Lerchenfenstern, Feldrainen und extensiv genutzten Ackerflächen in der Jülich-Zülpicher Börde als habitat für skylark, northern lapwing, grey partridge und Feldhamster.

🌿

Heide- und calcareous grasslandpflege

Entbuschung, Beweidung und management offener Heide- und Sandmagerrasen im Umfeld der Drover Heide, Erhalt lichter, nährstoffarmer Standorte für Reptilien, Wildbienen und Heidevegetation.

🌳

Waldumbau und replacement afforestation

Umbau von Fichtenforsten zu standortgerechten Laubmischwäldern in der Rureifel sowie replacement afforestationen mit Buche, Eiche und Hainbuche, ökologisch aufgewertete Waldränder und Alt- und Totholzstrukturen.

🦇

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene compensation measures nach § 44 BNatSchG, etwa batquartiere, Ersatzlebensräume für sand lizard und hazel dormouse sowie Wanderkorridore für die European wildcat zwischen den Waldgebieten der Eifel.

🪨

habitat network im Tagebauumfeld

Entwicklung von compensation areas und stepping-stone habitaten in den Rekultivierungslandschaften der Tagebaue Hambach und Inden, Vernetzung von Börde, Rurtal und Eifelwäldern.

Species diversity

Protected species in the Jülich-Zülpicher Börde und Nordeifel

🐈

European wildcat

Die Europäische European wildcat ist eine Leitart des Nationalparks Eifel und der ausgedehnten Wälder der Rureifel. Sie benötigt störungsarme, strukturreiche Laubwälder mit Totholz und vernetzte Waldkorridore. Waldumbau und habitat network sichern ihren habitat.

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🐦

black stork

Der black stork brütet in den ruhigen, alten Waldbeständen der Eifel und sucht Nahrung an naturnahen Bächen und wet meadown. Er reagiert empfindlich auf Störungen, weshalb Horstschutz und die restoration von Waldbächen wichtige Maßnahmen sind.

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🦇

bats

Bechsteinfledermaus, Großes Mausohr und weitere Arten nutzen die Buchenwälder, alten Stollen und Bunkeranlagen der Region als Quartier und Jagdgebiet. Quartiersicherung, Höhlenbäume und strukturreiche Waldränder gehören zu den typischen Maßnahmen.

About this species ›
🌾

skylark

In der offenen Ackerlandschaft der Jülich-Zülpicher Börde brütet die skylark am Boden. Ihre Bestände sind durch intensive Nutzung stark zurückgegangen. Lerchenfenster, Blühstreifen und extensiv genutzte Ackerflächen schaffen wieder geeignete Bruthabitate.

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🐟

kingfisher

An Rur und Inde brütet der kingfisher in natürlichen Steilufern und ist auf klare, fischreiche Gewässer angewiesen. Die restoration von Uferabbrüchen und die Verbesserung der Gewässerqualität fördern seine Brut- und Nahrungshabitate.

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🦎

sand lizard

Die sand lizard besiedelt Bahndämme, Heideränder, Abgrabungen und die trockenwarmen Säume der Drover Heide und der Tagebaufolgelandschaften. Als strictly protectede Art nach § 44 BNatSchG erfordert sie bei impactsn häufig vorgezogene CEF-Maßnahmen.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

⛏️

Braunkohleausstieg und Strukturwandel

Die Tagebaue Hambach und Inden, ihre Rekultivierung und der Strukturwandel im Rheinischen Revier verändern die Landschaft grundlegend. restoration, Folgenutzungen und neue Infrastruktur lösen umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzverpflichtungen nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

🔬

Forschung, Energie und Gewerbe

Das Forschungszentrum Jülich, neue Gewerbe- und Technologiestandorte wie der Brainergy Park sowie geplante Wasserstoff- und Freiflächen-Photovoltaikanlagen erzeugen im Zuge des Strukturwandels regelmäßig compensation requirement.

🛤️

Verkehr und Infrastruktur

Ausbau und Verlegung von Straßen und Bahnstrecken im Umfeld der Tagebaue, Brückenbauwerke über die Rur sowie Leitungs- und Netztrassen führen zu impactsn, für die naturraumtreue compensation measures erforderlich sind.

🏘️

Siedlungs- und Windenergieentwicklung

Wohn- und Gewerbegebiete in Düren, Jülich und den Umlandgemeinden sowie Windenergievorhaben auf Bördestandorten erfordern Ausgleich und teils artenschutzrechtliche CEF- oder FCS-Maßnahmen.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Düren

Der district Düren gehört im Norden und in der Mitte zur BfN-Großlandschaft D35 (Niederrheinische Bucht) mit den Lössböden der Jülich-Zülpicher Börde. Der Süden liegt in der Eifel (D45), einem Mittelgebirgsraum mit Buchenwäldern und dem Rurtal. Für die compensation ist die naturraumtreue Zuordnung des impacts maßgeblich, die wir für Ihr Vorhaben ermitteln.
In North Rhine-Westphalia gelten das Landesnaturschutzgesetz NRW (LNatSchG) und die eco-account-Verordnung. Die Bewertung von impact und Ausgleich erfolgt über ein numerisches Bewertungsverfahren, das Biotoptypen anhand von value pointsn assessed. eco-points entstehen aus anerkannten eco-account-Maßnahmen und können einem impact zugeordnet werden.
Untere Naturschutzbehörde ist das Umweltamt des districtes Düren, Bismarckstraße 16, 52351 Düren. greeNature stimmt Maßnahmenplanung, assessment und Anerkennung vollständig mit der Behörde ab und begleitet das Verfahren bis zur dauerhaften Sicherung der Flächen.
Häufig sind die restoration von Rur und Inde, die Extensivierung von Ackerflächen in der Börde mit Blühstreifen und Lerchenfenstern, die management von Heide- und calcareous grassland, Waldumbau und replacement afforestation in der Eifel sowie artenschutzrechtliche CEF-Maßnahmen für sand lizard, bats und European wildcat. Im Tagebauumfeld kommt der habitat network in Rekultivierungsflächen hinzu.
Ja. Zum districtgebiet gehören Teile des Nationalparks Eifel, das FFH- und Naturschutzgebiet Drover Heide sowie Schutzgebiete im Rurtal. impacts im Umfeld dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung und, bei strictly protecteden Arten, Maßnahmen zur Wahrung des günstigen conservation statuss (FCS) nach § 45 Abs. 7 BNatSchG erforderlich machen. Wir prüfen die Betroffenheit im Einzelfall.
Ja. Geeignet sind unter anderem Ackerflächen in der Börde, Grünland und floodplainnbereiche an Rur und Inde sowie Randlagen zu Wald und Heide. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring und klärt die Anerkennung mit der Unteren Naturschutzbehörde.
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