Species-rich extensively managed grassland after ecological enhancement
North Rhine-Westphalia · Ökokonto-VO NRW
Natural region D34 · D35
Administrative region of Münster

Eco-points and compensation areas
City of Bottrop

Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten eco-accounts. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für compensation nach dem Landesnaturschutzgesetz NRW in der kreisfreien Stadt Bottrop, zwischen Emscher, Köllnischem Wald und Kirchheller Heide.

100,61 km²
Stadtfläche
~118.500
Einwohner
3
Stadtbezirke (17 Stadtteile)
D34
natural region (Westfälische Bucht)
Münster
administrative region
City of and ecology

The City of Bottrop at a glance

Bottrop ist eine independent city im nördlichen Ruhrgebiet und gehört zum administrative region Münster. Auf rund 100.61 km² leben etwa 118,500 Menschen. Die Stadt schied 1921 aus dem Kreis Recklinghausen aus und gliedert sich heute in die drei Stadtbezirke Bottrop-Mitte, Bottrop-Süd und Bottrop-Kirchhellen mit insgesamt 17 Stadtteilen. Dem dicht besiedelten Emscherraum im Süden steht das ländlich geprägte Kirchhellen im Norden gegenüber.

Naturräumlich liegt Bottrop in der Großlandschaft Westfälische Bucht (BfN-natural region D34), im Kern in der Haupteinheit Emscherland (543). Der Norden mit der Kirchheller Heide vermittelt zur Hohen Mark und zum Westmünsterland. Prägend sind die naturnahen Tieflandsandbäche Rotbach und Schwarzbach mit ihrer ausgeprägten Gewässerdynamik sowie die Emscher im Süden, die im Rahmen des Emscherumbaus renaturiert wird.

Ökologisch bedeutsam sind vor allem die großen Waldgebiete im Norden. Das FFH-Gebiet Köllnischer Wald (DE-4407-302) und das FFH-Gebiet Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald (DE-4407-301) sichern alte Laubwälder, Heideflächen, Moor- und Kleingewässer wie den Heidesee als Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Sie beherbergen strictly protectede Arten wie bats, great crested newt und sand lizard.

Wirtschaftlich ist Bottrop vom Strukturwandel geprägt. Mit der Zeche Prosper-Haniel endete 2018 der Steinkohlenbergbau, Halden, Bergbaufolgeflächen und Industriebrachen bestimmen das Bild. Vorhaben aus Stadtentwicklung (Innovation City), Gewerbe, Logistik und Verkehr lösen regelmäßig impacte aus. Deren Ausgleich richtet sich in Nordrhein-Westfalen nach dem Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) und der eco-account-Verordnung und wird über ein numerisches Bewertungsverfahren (Biotopwertverfahren) bemessen.

Species-rich extensively managed grassland after ecological enhancement

🗺️ Associated natural regions

D34
Westfälische Tieflandsbucht
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D35
Kölner Bucht und Niederrheinisches Tiefland
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📍 City districts

Stadtmitte (seat)FuhlenbrockEigenBatenbrockBoyWelheimEbelVonderortKirchhellenGrafenwaldHolthausenFeldhausen

🌿 Ecological features

  • FFH-Gebiet Köllnischer Wald (DE-4407-302) mit altem Laubwald nördlich der Innenstadt
  • FFH-Gebiet Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald (DE-4407-301) mit Heide, Moor und Wald
  • Heidesee und Feuchtgebiete der Kirchheller Heide als Rast- und Laichgewässer
  • Rotbach und Schwarzbach als naturnahe Tieflandsandbäche mit Uferabbrüchen und Kolken
  • Emscherumbau mit restoration von Emscher, Boye und Nebengewässern
  • Bergbaufolgelandschaft mit Halden, Brachen und Sekundärlebensräumen nach Ende des Bergbaus 2018

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und plant compensationsvorhaben in Nordrhein-Westfalen nach den Vorgaben des Landesnaturschutzgesetzes (LNatSchG NRW) und der eco-account-Verordnung. Wir kennen das numerische Bewertungsverfahren zur Biotoptypenbewertung, stimmen uns mit der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Bottrop ab und identifizieren geeignete Flächenpotenziale im ländlichen Kirchhellen ebenso wie auf Brach- und Bergbaufolgeflächen im Emscherraum.

Compensation in the city

Typical measures in the city of Bottrop

💧

Gewässerrenaturierung an Rotbach und Schwarzbach

Rücknahme von Uferverbauungen, Anbindung von Altarmen und Zulassen eigendynamischer Entwicklung an den Tieflandsandbächen im Norden sowie im Zuge des Emscherumbaus. So entstehen Steilufer, Flutmulden und floodplainngehölze als habitat für Fische, Amphibien und kingfisher.

🏭

Entsiegelung von Bergbau- und Industriebrachen

Entsiegelung und naturschutzfachliche Entwicklung von Halden, Zechen- und Gewerbebrachen. Rohbodenstandorte, Trockenrasen und besonnte Böschungen bilden wertvolle Sekundärlebensräume, etwa für die sand lizard und wärmeliebende Insekten.

🌾

Heide- und Offenlandpflege in der Kirchheller Heide

Entkusselung, Mahd und Beweidung zur Erhaltung offener Heide-, Moor- und Sandmagerrasenflächen. Diese management sichert lichtliebende, an nährstoffarme Standorte gebundene Arten und wirkt der Verbuschung entgegen.

🌳

Naturnahe Waldentwicklung

Umbau strukturarmer Bestände zu standortgerechten Laub- und Auwäldern im Köllnischen Wald und in der Kirchheller Heide sowie Förderung von Alt- und Totholz. Das stärkt Lebensräume für bats, Spechte und höhlenbewohnende Arten.

🦇

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene und populationsstützende Maßnahmen nach § 44 BNatSchG, etwa batquartiere an Gebäuden und Bäumen, Ersatzlaichgewässer für den great crested newt, kingfisher-Steilwände an den Bächen sowie Habitatstrukturen mit Versteck- und Eiablageplätzen für die sand lizard.

🌿

grassland extensification und Streuobst in Kirchhellen

Umwandlung intensiv genutzter Flächen in artenreiches Grünland mit angepassten Mahdterminen, Anlage von traditional orchardn, hedgerown und Kleingewässern. Diese Strukturen vernetzen Lebensräume in der offenen Feldflur des Nordens als Trittsteine im habitat network.

Species diversity

Protected species in the Emscherraum und Kirchheller Heide

🦇

bats in Wäldern und an Gewässern

Im Köllnischen Wald und in der Kirchheller Heide nutzen mehrere batarten alte Baumhöhlen und Totholz, an Bächen und Stillgewässern liegen ihre Jagdreviere. Alle heimischen bats sind strictly protected (Anhang IV FFH-Richtlinie). Bei Abriss, Sanierung oder Rodung sind Ersatzquartiere als CEF-Maßnahme erforderlich.

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🦎

sand lizard auf Halden und Brachen

Besonnte Böschungen, Bahndämme, Halden und Industriebrachen im Emscherraum bieten der sand lizard ideale Lebensräume. Bei Bau- und Entwicklungsvorhaben sind der Erhalt und die Neuschaffung solcher Habitate mit Versteck- und Eiablageplätzen typische CEF-Maßnahmen.

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🐸

great crested newt in Heide- und Kleingewässern

Der great crested newt (Anhang II und IV der FFH-Richtlinie) besiedelt fischfreie Stillgewässer mit reicher Unterwasservegetation, etwa in der Kirchheller Heide. Neuanlage und Vernetzung geeigneter Laichgewässer mit strukturreichen Landlebensräumen sind bewährte compensationsmaßnahmen.

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🐦

kingfisher an Rotbach und Schwarzbach

Naturnahe Uferabschnitte mit Steilwänden bieten dem kingfisher Brutplätze. Bei impacten an Gewässern, etwa Brücken- oder Uferbau, sind Steilwandmodellierungen und Uferrenaturierungen typische CEF-Maßnahmen für den strictly protecteden Vogel.

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🪺

northern lapwing im offenen Kirchhellen

Der northern lapwing brütet auf feuchten Wiesen und Ackerflächen im ländlich geprägten Norden. Der Bestand ist stark rückläufig. Extensivierung, Wiedervernässung und Nutzungsruhe während der Brutzeit sichern seine Brut- und Nahrungshabitate.

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🌙

Heidevögel wie Ziegenmelker und Heidelerche

Die offenen Heide- und Sandflächen der Kirchheller Heide bieten habitat für spezialisierte Arten wie Ziegenmelker und Heidelerche. Offenhaltung durch management, Erhalt von Rohbodenstellen und störungsarme Bereiche stützen diese an nährstoffarme, lichte Landschaften gebundenen Vögel.

Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏘️

Stadtentwicklung und Wohnbau

Als Modellstadt der Initiative Innovation City treibt Bottrop den energetischen Stadtumbau voran. Wohnbau- und Nachverdichtungsvorhaben führen zu Flächenversiegelung und erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich nach dem LNatSchG NRW. Eigentümer geeigneter Flächen können sich als Flächenanbieter einbringen.

🏭

Gewerbe, Logistik und Bergbaufolge

Die Nachnutzung ehemaliger Zechenareale, etwa im Umfeld von Prosper-Haniel, sowie die Entwicklung von Gewerbe- und Logistikflächen erzeugen regelmäßig compensation requirement. Bergbaufolge- und Industrieflächen bieten zugleich Potenzial für hochwertige compensation measures.

🛣️

Verkehr und Infrastruktur

Ausbau und Sanierung von Autobahnen und Bundesstraßen, darunter Vorhaben an A2 und A31 sowie der Ausbau der B224 zur A52, lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, häufig verbunden mit gewässer- und artenschutzbezogenen CEF-Maßnahmen.

⚡

Emscherumbau und Bergsenkung

Der Umbau von Emscher und Boye, das Management der bergbaubedingten Bodensenkungen sowie Energie- und Photovoltaikvorhaben erzeugen naturschutzrechtlichen compensation requirement und erfordern artenschutzrechtliche Prüfungen, etwa für bats und Amphibien.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

RE
District of Recklinghausen
Nordöstlicher Nachbar, Kreis mit Dorsten und Gladbeck
KR
District of Kreis Wesel
Westlicher Nachbar, Niederrhein mit Dinslaken, Hünxe und Schermbeck
Frequently asked questions

All about eco-points
in the city of Bottrop

Bottrop gehört zur Großlandschaft Westfälische Bucht (BfN-natural region D34), im Kern zur naturräumlichen Haupteinheit Emscherland (543). Der Norden mit der Kirchheller Heide vermittelt zur Hohen Mark und zum Westmünsterland. Für die Bemessung der compensation ist die Biotopausstattung des konkreten impactsortes maßgeblich. greeNature ordnet den Standort für Sie ein.
In Nordrhein-Westfalen richtet sich die compensation nach dem Landesnaturschutzgesetz (LNatSchG NRW) und der eco-account-Verordnung. Der Ausgleichsbedarf wird über ein numerisches Bewertungsverfahren ermittelt, bei dem Biotoptypen mit value pointsn belegt und mit der Fläche verrechnet werden. greeNature stellt eco-points aus anerkannten eco-accounts bereit und übernimmt Bedarfsermittlung, Flächenzuordnung, Behördenabstimmung und Dokumentation.
Als independent city ist Bottrop selbst Untere Naturschutzbehörde. Zuständig ist der Fachbereich Umwelt und Grün, Brakerstraße 74, 46238 Bottrop. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie, von der Maßnahmenplanung bis zur Abnahme.
Häufig sind die restoration von Rotbach, Schwarzbach und Emscher, die Entsiegelung von Bergbau- und Industriebrachen, die management der Heide- und Offenlandflächen in der Kirchheller Heide, naturnaher Waldumbau im Köllnischen Wald sowie Artenschutzmaßnahmen für bats, great crested newt, sand lizard und kingfisher. Die Auswahl richtet sich nach impactsort und betroffenen Arten.
Ja. Zum europäischen Schutzgebietsnetz Natura 2000 gehören das FFH-Gebiet Köllnischer Wald (DE-4407-302) sowie das FFH-Gebiet Kirchheller Heide und Hiesfelder Wald (DE-4407-301). Vorhaben in oder nahe dieser Gebiete können eine FFH-Verträglichkeitsprüfung nach § 34 BNatSchG sowie Maßnahmen zur Sicherung des günstigen conservation statuss (FCS) erforderlich machen. Wir prüfen die gebietsbezogenen Anforderungen im Einzelfall.
Ja. Geeignet sind unter anderem Grünland und Ackerflächen im ländlichen Kirchhellen, gewässernahe Flächen an Rotbach und Schwarzbach sowie Brach- und Bergbaufolgeflächen mit Entwicklungspotenzial. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, management und monitoring. Die konkrete Eignung klären wir nach einer Standortprüfung.
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