Species-rich extensively managed grassland after ecological enhancement
Baden-Württemberg · ÖKVO
Natural region D57 · D54 · D58
Administrative region of Freiburg

Eco-points and compensation areas
District of Rottweil

Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten eco-accounts für Eingriffe im district Rottweil. greeNature begleitet Ihre compensation nach der eco-account-Verordnung (ÖKVO) als Full-Service-Partner, von der Bedarfsanalyse über die Flächenzuordnung bis zur Anerkennung durch die lower nature conservation authority (Untere Naturschutzbehörde).

769
km² Kreisfläche
~140k
Einwohner
21
Städte und municipalities
2
natural regions D54/D57
~7,8 %
Fläche FFH sites
District of and ecology

The District of Rottweil at a glance

Der district Rottweil liegt im Süden Baden-Württembergs und gehört zum administrative region Freiburg sowie zur Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Verwaltungssitz ist die Große district seat Rottweil, die als älteste Stadt Baden-Württembergs gilt. Der Kreis umfasst 21 Städte und municipalities, darunter die Städte Schramberg, Oberndorf am Neckar, Sulz am Neckar, Dornhan und Schiltach.

Landschaftlich verbindet der Kreis zwei natural regions. Der Westen mit Schramberg, Schiltach und Schenkenzell zählt zum Mittleren Schwarzwald (D54) mit bewaldeten Bergrücken und den Tälern von Kinzig und Schiltach. Der Osten um Rottweil, Oberndorf und Sulz gehört zu den Oberen Gäuen der Neckar- und Tauberland, Gäuplatten (D57), geprägt vom oberen Neckartal. Im Süden hat der Kreis zudem Anteil an der Hochmulde der Baar.

Ökologisch bedeutsam ist das FFH site Neckartal zwischen Rottweil und Sulz mit Felsbildungen, Schutthalden, Höhlen, Wacholderheiden, Magerwiesen und naturnahen Auenlebensräumen. Hinzu kommen die bird protection sites Schlichemtal und Brandhalde sowie nature reserves wie Schlichemtal und Neckarburg. Die ausgedehnten Wälder des Schwarzwalds bilden großflächige, störungsarme habitats.

Wirtschaftlich prägen den Kreis Maschinenbau, Feinwerk- und Präzisionstechnik, insbesondere im Raum Schramberg und Rottweil, sowie die Verkehrsachse der A81 und die Windenergienutzung auf den Schwarzwaldhöhen. Diese Vorhaben lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus, die in Baden-Württemberg über die eco-account-Verordnung in Ökopunkten bewertet werden.

Species-rich extensively managed grassland after ecological enhancement

🗺️ Associated natural regions

D57
Neckar- und Tauberland, Gäuplatten
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D58
Schwäbisches Keuper-Liasland
Go to natural region D58 ›

📍 Selected municipalities

Rottweil (seat)SchrambergOberndorf am NeckarSulz am NeckarDornhanSchiltachDeißlingenDunningenZimmern ob RottweilBösingenVöhringenEpfendorfSchenkenzellWellendingen

🌿 Ecological features

  • FFH site Neckartal zwischen Rottweil und Sulz (7717-341) mit Felsen, Wacholderheiden, Magerwiesen und Auenlebensräumen
  • bird protection site Schlichemtal (7717-401) und bird protection site Brandhalde (7617-401)
  • nature reserve Schlichemtal und nature reserve Neckarburg im oberen Neckartal
  • Oberer Neckar mit seinen Zuflüssen Schlichem und Eschach als landschaftsprägende Fließgewässer
  • Mittlerer Schwarzwald mit den Tälern von Kinzig und Schiltach und ausgedehnten, strukturreichen Wäldern
  • Wacholderheiden und Kalkmagerrasen an den Talhängen der Oberen Gäue

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und arbeitet in Baden-Württemberg konsequent mit der Bewertungssystematik der eco-account-Verordnung (ÖKVO). Wir stimmen Maßnahmen mit dem Umweltschutzamt des Landkreises Rottweil als Unterer Naturschutzbehörde ab, kennen die naturräumlichen Unterschiede zwischen den Waldlandschaften des Mittleren Schwarzwalds und dem offenen Neckartal der Oberen Gäue und ordnen eco-points aus anerkannten eco-accounts passgenau dem jeweiligen Eingriff zu. Von der Bedarfsanalyse über die securing of land bis zur Pflege und Dokumentation übernehmen wir den gesamten Kompensationsprozess.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Rottweil

🐑

Wacholderheiden und calcareous grassland

Pflege und Wiederherstellung von Wacholderheiden und Kalkmagerrasen an den Talhängen des Neckartals und der Oberen Gäue durch extensive Schafbeweidung und Entbuschung, habitat für wärmeliebende Insekten, sand lizard und seltene Pflanzenarten.

🍎

traditional orchards

Anlage und Reaktivierung traditioneller Streuobstbestände an Ortsrändern und Talhängen mit regionalen Obstsorten, habitat für höhlenbrütende Vögel, bats und Wildbienen.

🌊

Gewässerrenaturierung

Revitalisierung von Neckar, Schlichem, Eschach, Kinzig und Schiltach mit Uferabflachungen, Totholz und der Anbindung von Altgewässern, Verbesserung der Durchgängigkeit und Schaffung von Habitaten für kingfisher und Fische.

🌲

Naturnahe Waldentwicklung

Umbau und Aufwertung der Schwarzwaldwälder hin zu strukturreichen, standortgerechten Beständen mit Alt- und Totholz, habitat für hazel dormouse, bats und störungsempfindliche Waldarten.

🦎

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene compensation measures (CEF) und Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) nach § 44 BNatSchG, etwa substitute habitats für die sand lizard, bat roosts und spawning waters für Amphibien.

🌿

Trockenmauern und habitat network

Anlage von Trockenmauern, Lesesteinriegeln und hedgerows an den Neckarhängen, stepping-stone habitats für Reptilien, Kleinsäuger und Insekten zwischen den Felsen und Magerstandorten des oberen Neckartals.

Species diversity

Protected species in the Oberer Neckar zwischen Mittlerem Schwarzwald und Baar

🦎

sand lizard an Fels- und Magerstandorten

Wacholderheiden, Kalkmagerrasen, Felsköpfe und Bahndämme im Neckartal sind Kernhabitate der sand lizard. Bei Eingriffen sind vorgezogene Umsiedlungen und die Anlage von Ersatzhabitaten mit Steinriegeln und Totholz gängige Praxis.

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🦇

bats in Höhlen und Wäldern

Die Höhlen und Felshänge des Neckartals sowie die strukturreichen Wälder des Schwarzwalds bieten Quartiere und Jagdgebiete für mehrere bat species. Quartiersschutz und der Erhalt von Höhlenbäumen sind typische CEF-Maßnahmen.

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🐱

European wildcat im Mittleren Schwarzwald

Die ausgedehnten, störungsarmen Wälder des Mittleren Schwarzwalds gelten als habitat der Europäischen European wildcat. Waldrandgestaltung, habitat network und die Vernetzung von Waldlebensräumen fördern die Art.

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🐟

kingfisher an Neckar und Schlichem

Naturnahe Uferabschnitte an Neckar, Schlichem und Eschach bieten dem kingfisher Brutplätze in Steilwänden. Renaturierungen mit Uferabbrüchen und strukturreichen Gewässerrändern schaffen neue Habitate.

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🦢

black stork der Waldtäler

Der black stork gilt als Charakterart ruhiger, gewässerreicher Waldgebiete, wie sie der Mittlere Schwarzwald bietet. Der Schutz störungsarmer Brutwälder und naturnaher Waldbäche zählt zu den relevanten Maßnahmen.

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🐸

Amphibien in Wäldern und Steinbrüchen

Waldtümpel, Steinbrüche und Abbaustellen beherbergen Pionierarten wie die yellow-bellied toad sowie weitere Amphibien. Temporäre Kleingewässer und wassergefüllte Fahrspuren sind zentrale Elemente der Ausgleichsplanung.

About this species ›
Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏭

Maschinenbau und Feinwerktechnik

Der Ausbau von Gewerbe- und Industrieflächen für Maschinenbau, Feinwerk- und Präzisionstechnik im Raum Schramberg, Rottweil und Oberndorf führt zu Flächenversiegelung und löst Ausgleichspflichten aus. greeNature entwickelt hierfür passende eco-account-Maßnahmen.

🛣️

Verkehr und Infrastruktur

Die A81 und Bundes- sowie Landesstraßen im Neckartal erzeugen bei Aus- und Neubau Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG, die in Ökopunkten nach der eco-account-Verordnung bewertet werden.

⚡

Windenergie im Schwarzwald

Windenergievorhaben auf den Höhen des Mittleren Schwarzwalds erfordern naturschutzrechtliche compensation sowie artenschutzrechtliche Prüfungen nach § 44 BNatSchG, insbesondere FCS-Maßnahmen für windkraftsensible Arten wie bats und Greifvögel.

🏘️

Siedlungs- und Gewerbeentwicklung

Wohn- und Gewerbegebiete in den Kommunen des Kreises führen zu zusätzlicher Flächeninanspruchnahme. landowner können geeignete Flächen als compensation areas einbringen, greeNature übernimmt Planung, Umsetzung und monitoring.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Rottweil

Der Kreis hat Anteil an zwei BfN-natural regions. Der Westen um Schramberg und Schiltach gehört zum Mittleren Schwarzwald (D54) mit bewaldeten Bergrücken und den Tälern von Kinzig und Schiltach. Der Osten um Rottweil, Oberndorf und Sulz zählt zu den Oberen Gäuen der Neckar- und Tauberland, Gäuplatten (D57) mit dem oberen Neckartal. Im Süden besteht Anteil an der Baar. Die genaue Naturraumzuordnung des Eingriffs ist für die Bewertung der compensation maßgeblich, greeNature ermittelt sie für Ihr Vorhaben.
In Baden-Württemberg richtet sich die Bewertung nach der eco-account-Verordnung (ÖKVO). Aufwertungen von Natur und Landschaft werden dabei in Ökopunkten ausgedrückt und in einem behördlich anerkannten eco-account geführt. Sie dienen dem Ausgleich von Eingriffen nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG. greeNature übernimmt Bedarfsermittlung, Flächenzuordnung und die Abstimmung mit der Behörde.
Zuständige lower nature conservation authority (Untere Naturschutzbehörde) ist das Umweltschutzamt des Landratsamts Rottweil, Königstraße 36, 78628 Rottweil. Es betreut unter anderem den Naturschutz, die Landschaftsplanung und das Kompensationsverzeichnis des Kreises. greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie.
In den Oberen Gäuen und im Neckartal sind Pflege von Wacholderheiden und Kalkmagerrasen, traditional orchards sowie Trockenmauern verbreitet. In den Waldlandschaften des Schwarzwalds stehen naturnahe Waldentwicklung und habitat network im Vordergrund. Entlang von Neckar, Schlichem und Kinzig bieten sich Gewässerrenaturierungen an, hinzu kommen Artenschutzmaßnahmen für sand lizard, bats und Amphibien.
Bei Betroffenheit streng geschützter Arten sind vorgezogene compensation measures (CEF) erforderlich, damit die ökologische Funktion durchgehend erhalten bleibt. Reichen diese nicht aus, kommen Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) in Betracht. Liegen Vorhaben nahe an FFH-Gebieten wie dem Neckartal zwischen Rottweil und Sulz, ist zusätzlich eine Verträglichkeitsprüfung nötig. greeNature bindet den Artenschutz von Anfang an in die Planung ein.
Ja. Besonders geeignet sind Talhänge mit Potenzial für calcareous grassland und Streuobst, Grünland an Neckar und Schlichem sowie Waldflächen im Schwarzwald mit Aufwertungspotenzial. Sie bleiben Eigentümer der Fläche und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und monitoring der Maßnahmen.
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