Flower strip with poppies and cornflowers at the edge of a field under a stormy sky
Baden-Württemberg · ÖKVO
Natural region D57 · D53 · D55
Administrative region of Karlsruhe

Eco-points and compensation areas
District of Rhein-Neckar-Kreis

Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten eco-accounts für Eingriffe im Rhein-Neckar-Kreis. greeNature begleitet Ihre compensation nach der eco-account-Verordnung (ÖKVO) als Full-Service-Partner, von der Bedarfsanalyse über die Flächenzuordnung bis zur Anerkennung durch die lower nature conservation authority (Untere Naturschutzbehörde).

1.062
km² Kreisfläche
~559k
Einwohner
54
Städte und municipalities
3
natural regions D53/D55/D57
51
nature reserves
District of and ecology

The District of Rhein-Neckar-Kreis at a glance

Der Rhein-Neckar-Kreis liegt im Nordwesten Baden-Württembergs und gehört zum administrative region Karlsruhe. Mit rund 559,000 Einwohnern ist er der bevölkerungsreichste district des Landes. Das Landratsamt hat seinen Verwaltungssitz in der kreisfreien Stadt Heidelberg, die selbst nicht zum Kreisgebiet zählt, ebenso wenig wie die von Kreisgemeinden umschlossene Stadt Mannheim.

Landschaftlich vereint der Kreis vier prägende natural regions. Im Westen die weite Oberrheinische Tiefebene (D53) mit Rheinauen, Sandböden und Binnendünen, im Osten der bewaldete Odenwald (natural region Odenwald, Spessart und Südrhön, D55), dazwischen die klimatisch begünstigte Bergstraße und im Süden das lössbedeckte Hügelland des Kraichgau als Teil der Neckar- und Tauberland, Gäuplatten (D57).

Ökologisch bedeutsam sind die Binnendünen und Sandrasen bei Sandhausen als bundesweit seltener habitat type, die ausgedehnten Laubwälder des Odenwalds, die Streuobsthänge der Bergstraße sowie die Fließgewässer von Neckar und Elsenz mit ihren floodplains. Der Kreis hat Anteil an mehreren FFH- und Vogelschutzgebieten des Natura-2000-Netzes und weist 51 nature reserves aus.

Wirtschaftlich ist der Raum stark verdichtet. Die Metropolregion Rhein-Neckar, große Gewerbe- und Industriestandorte wie Walldorf und Wiesloch, der Rohstoffabbau in der Rheinebene und der dichte Verkehrskorridor mit den Autobahnen A5, A6 und A656 erzeugen regelmäßig erheblichen compensation requirement nach der eco-account-Verordnung.

Flower strip with poppies and cornflowers at the edge of a field under a stormy sky

🗺️ Associated natural regions

D57
Neckar- und Tauberland, Gäuplatten
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D53
Oberrheinisches Tiefland und Rhein-Main-Tiefland
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D55
Odenwald, Spessart und Südrhön
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📍 Selected municipalities

Weinheim (seat)SinsheimLeimenSchwetzingenWieslochHockenheimWalldorfEberbachNeckargemündLadenburgSandhausenNußlochSchriesheimEppelheim

🌿 Ecological features

  • Binnendünen und Sandrasen bei Sandhausen, bundesweit seltener FFH-habitat mit wärmeliebenden Arten und sand lizard
  • Odenwald mit ausgedehnten Buchen- und Eichenwäldern, habitat für black stork, hazel dormouse und bats
  • Bergstraße als klimatisch begünstigter Weinbau- und Streuobststandort am westlichen Odenwaldrand
  • Kraichgau als lössbedecktes Hügelland mit Ackerbau, Hohlwegen und traditional orchards
  • Neckartal und Elsenz als Fließgewässer mit Auenstrukturen, habitat für kingfisher und Amphibien
  • Rheinauen und Altarme im Westen des Kreises mit Feuchtlebensräumen für Amphibien und great crested newt
  • Anteil an mehreren FFH- und Vogelschutzgebieten des Natura-2000-Netzes

✅ greeNature on the ground

greeNature ist bundesweit tätig und arbeitet in Baden-Württemberg konsequent mit der Bewertungssystematik der eco-account-Verordnung (ÖKVO). Wir stimmen Maßnahmen mit der Unteren Naturschutzbehörde des Rhein-Neckar-Kreises ab, kennen die naturräumlichen Unterschiede zwischen Rheinebene, Bergstraße, Kraichgau und Odenwald und ordnen eco-points aus anerkannten eco-accounts passgenau dem jeweiligen Eingriff zu. Von der Bedarfsanalyse über die Flächenzuordnung bis zur Dokumentation übernehmen wir den gesamten Kompensationsprozess.

Compensation in the district

Typical measures in the district of Rhein-Neckar-Kreis

🏜️

Sandrasen und Binnendünen

Pflege und Wiederherstellung offener Sandrasen und Binnendünen der Rheinebene durch Entbuschung, Mahd und Nährstoffentzug, habitat für wärmeliebende Insekten, spezialisierte Pflanzenarten und die sand lizard.

🍎

traditional orchards an der Bergstraße

Anlage und Reaktivierung traditioneller Streuobstbestände an Bergstraße und Kraichgaurändern, habitat für höhlenbrütende Vögel, bats und Wildbienen.

🌊

Gewässerrenaturierung

Revitalisierung von Neckar, Elsenz und kleineren Bächen mit Uferabflachungen, Totholz und Anbindung von Altarmen, Verbesserung der Durchgängigkeit und Schaffung von Habitaten für kingfisher und Fische.

🌳

Waldumbau und Alt- und Totholz

Entwicklung strukturreicher Laubmischwälder im Odenwald, Erhalt von Alt- und Totholzinseln und Höhlenbäumen als habitat für hazel dormouse, bats und den black stork.

🌾

Extensivierung und habitat network im Kraichgau

Anlage von Ackerrandstreifen, hedgerows und extensivem Grünland in der ausgeräumten Lösslandschaft, stepping-stone habitats für skylark, grey partridge und brown hare.

🦎

Artenschutz CEF und FCS

Vorgezogene compensation measures (CEF) und Maßnahmen zur Wahrung des günstigen Erhaltungszustands (FCS) nach § 44 BNatSchG, etwa substitute habitats für die sand lizard, bat roosts und spawning waters für Amphibien und den great crested newt.

Species diversity

Protected species in the Kurpfalz zwischen Rheinebene, Bergstraße, Kraichgau und Odenwald

🦎

sand lizard

Die sand lizard besiedelt Sandrasen und Dünen der Rheinebene, Bahndämme, Weinbergsmauern und Böschungen. Sie ist eine häufige Zielart bei Infrastruktur- und Siedlungsvorhaben und erfordert regelmäßig vorgezogene CEF-Maßnahmen mit Ersatzhabitaten.

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🐸

great crested newt

Der nach Anhang II der FFH Directive geschützte great crested newt nutzt fischfreie Kleingewässer und Tümpel in Rheinauen, Kraichgau und Odenwaldrandlagen. Neu angelegte und vernetzte spawning waters sind eine typische Kompensationsmaßnahme.

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🕊️

black stork

Der black stork brütet störungsarm in den ausgedehnten Wäldern des Odenwalds und ist auf strukturreiche Bäche und wet meadows als Nahrungshabitat angewiesen. Vorhaben im Waldumfeld können FCS-Maßnahmen auslösen.

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🐭

hazel dormouse

Die hazel dormouse lebt in unterholzreichen Laubwäldern, Waldrändern und hedgerows des Odenwalds und der Bergstraße. Bei Gehölzverlusten sind Vernetzungsstrukturen und der Erhalt strauchreicher Säume erforderlich.

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🐦

kingfisher

Der kingfisher besiedelt naturnahe Abschnitte von Neckar, Elsenz und ihren Zuflüssen und benötigt Steilwände für den Brutbau. Uferabbrüche und renaturierte Gewässerstrecken sind wirksame Kompensationsmaßnahmen.

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🌾

skylark

Die skylark brütet in der offenen Agrarlandschaft des Kraichgau, leidet aber unter der Intensivierung der Nutzung. Feldlerchenfenster, Ackerrandstreifen und extensives Grünland verbessern ihre Brutbedingungen.

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Typical projects

Which projects trigger a compensation obligation?

🏢

Gewerbe und Industrie

Große Wirtschaftsstandorte wie Walldorf und Wiesloch, Betriebserweiterungen und neue Gewerbegebiete in der Metropolregion Rhein-Neckar erzeugen fortlaufend compensation requirement. greeNature stellt passende eco-points aus anerkannten eco-accounts bereit und übernimmt die Behördenabstimmung.

🛤️

Verkehr und Infrastruktur

Der dichte Verkehrskorridor mit den Autobahnen A5, A6 und A656, Ortsumgehungen sowie der Ausbau von Bahn- und S-Bahn-Strecken im Raum Rhein-Neckar lösen regelmäßig Ausgleichs- und Ersatzpflichten nach §§ 13 bis 15 BNatSchG aus.

⛏️

Rohstoffabbau in der Rheinebene

Kies- und Sandabbau in der Oberrheinischen Tiefebene erfordert naturschutzrechtliche compensation. Rekultivierung und die Entwicklung von Gewässer- und Sandlebensräumen bieten zugleich Potenzial für hochwertige compensation areas.

☀️

Energie und Erneuerbare

Photovoltaik-Freiflächenanlagen im Kraichgau und Windkraftvorhaben auf den Höhen des Odenwalds erfordern naturschutzrechtliche compensation und artenschutzrechtliche CEF- und FCS-Maßnahmen.

How it works

From enquiry to monitoring

01

Contact and enquiry

Tell us your compensation requirement and the natural region. We check availability.

02

Offer and advice

A transparent offer covering measure types, scope and availability.

03

Coordination with authorities

Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.

04

Long-term monitoring

Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.

Neighbouring districts

Eco-points in adjoining districts

NE
District of Neckar-Odenwald-Kreis
Östlicher Nachbar · Odenwald und Bauland
HE
District of Heilbronn
Südöstlicher Nachbar · Kraichgau und Neckarland
KA
District of Karlsruhe
Südlicher Nachbar · Kraichgau und Rheinebene
Frequently asked questions

All about eco-points
in the district of Rhein-Neckar-Kreis

Der Rhein-Neckar-Kreis hat Anteil an drei BfN-natural regions: der Oberrheinischen Tiefebene (D53) im Westen mit Rheinauen und Sandböden, dem Odenwald als Teil von Odenwald, Spessart und Südrhön (D55) im Osten sowie den Neckar- und Tauberland, Gäuplatten (D57) mit dem lössbedeckten Kraichgau im Süden. Für die compensation ist die naturräumliche Zuordnung des Eingriffs maßgeblich, greeNature ermittelt sie für Ihr Vorhaben.
In Baden-Württemberg werden Kompensationsleistungen nach der eco-account-Verordnung (ÖKVO) in Ökopunkten bewertet und aus behördlich anerkannten eco-accounts bereitgestellt. greeNature übernimmt die Bedarfsanalyse, die Flächenzuordnung aus geeigneten eco-accounts, die vollständige Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und alle Dokumentationspflichten.
Zuständige lower nature conservation authority (Untere Naturschutzbehörde) ist das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis, Amt für Landwirtschaft und Naturschutz, Muthstraße 4, 74889 Sinsheim. Der zentrale Sitz des Landratsamts liegt in Heidelberg (Kurfürsten-Anlage 38 bis 40). greeNature koordiniert alle behördlichen Abstimmungen für Sie.
Häufige Maßnahmen sind die Pflege von Sandrasen und Binnendünen in der Rheinebene, die Anlage von traditional orchards an der Bergstraße, die restoration von Neckar und Elsenz, der Waldumbau im Odenwald sowie Extensivierung und habitat network im Kraichgau. Hinzu kommen artenschutzrechtliche CEF-Maßnahmen etwa für die sand lizard und spawning waters für Amphibien.
Ja. Der Kreis hat Anteil an mehreren FFH- und Vogelschutzgebieten des Natura-2000-Netzes, darunter die Sandlebensräume der Rheinebene und Waldgebiete des Odenwalds. Eingriffe im Umfeld dieser Gebiete können eine FFH compatibility assessment sowie artenschutzrechtliche Maßnahmen nach § 44 BNatSchG erforderlich machen. greeNature berät Sie zu den jeweiligen Anforderungen.
Ja. Besonders geeignet sind intensiv genutzte Ackerflächen im Kraichgau, Grünland- und Auenflächen entlang von Neckar und Rhein sowie Waldrand- und Hanglagen mit Potenzial für Streuobst. Sie bleiben Eigentümer und erhalten eine Nutzungsentschädigung. greeNature übernimmt Planung, Umsetzung, Pflege und monitoring.
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