
Eco-points and compensation areas
District of Karlsruhe
Sofort verfügbare eco-points aus behördlich anerkannten eco-accounts. greeNature ist Ihr Full-Service-Partner für compensation nach der eco-account-Verordnung (ÖKVO) im district Karlsruhe, von der Rheinaue über den Hardtwald bis in den Kraichgau.
The District of Karlsruhe at a glance
Der district Karlsruhe liegt im Nordwesten Baden-Württembergs, im administrative region Karlsruhe. Er umschließt den Stadtkreis Karlsruhe, der zugleich Verwaltungssitz des Landkreises ist, selbst aber nicht zum Kreisgebiet gehört. Im Uhrzeigersinn grenzt der district an den Rhein-Neckar-Kreis, den district Heilbronn, den Enzkreis und den district Rastatt, im Westen bildet der Rhein die Grenze zu den rheinland-pfälzischen Landkreisen Germersheim und Südliche Weinstraße. Zu den 32 Städten und municipalities zählen sechs Große Kreisstädte, größte Stadt ist Bruchsal.
Landschaftlich gliedert sich der district in drei Räume. Der Westen gehört zur nördlichen Oberrheinebene mit der Rheinaue, den Kiefernwäldern des Hardtwaldes und der Lußhardt (BfN-natural region D53, Oberrheinisches Tiefland). Nach Osten schließt der fruchtbare, lössbedeckte Kraichgau mit seinem bewegten Hügelrelief an, der naturräumlich zu den Neckar- und Tauber-Gäuplatten (D57) zählt. Im Süden reichen die bewaldeten Randhöhen des Nordschwarzwaldes (D54) in den Kreis hinein. Entwässert wird das Gebiet vom Rhein sowie von Alb, Pfinz, Saalbach und Kraichbach.
Ökologisch prägend sind die Feuchtgebiete am Oberrhein. Das FFH site Rheinniederung von Philippsburg bis Mannheim (6716-341) und das bird protection site Wagbachniederung (7617-401) gehören zu den bedeutendsten Rast- und Brutgebieten der Region, das nature reserve Wagbachniederung bei Waghäusel zählt zu den wichtigsten Vogelgebieten am nördlichen Oberrhein. Hinzu kommen die Waldgebiete mit dem FFH site Lußhardt zwischen Reilingen und Karlsdorf (6717-341), das bird protection site Hardtwald nördlich von Karlsruhe (6916-441) und die Saalbachniederung bei Hambrücken (6817-441). Im Osten reicht der Naturpark Stromberg-Heuchelberg in den Kraichgau hinein.
Wirtschaftlich ist der district Teil des Verdichtungsraums Karlsruhe. Autobahnen wie die A5 und A8, das dichte Stadtbahnnetz, Gewerbe- und Logistikstandorte sowie eine dynamische Siedlungsentwicklung erzeugen laufend Eingriffe in Natur und Landschaft. In der Rheinaue kommen der Kiesabbau und die großen Hochwasserrückhalteräume des Integrierten Rheinprogramms hinzu, im Kraichgau prägen Ackerbau, Weinbau und Streuobst die Kulturlandschaft. Für den damit verbundenen Ausgleichsbedarf ist in Baden-Württemberg die eco-account-Verordnung (ÖKVO) maßgeblich, die Aufwertungen in Ökopunkten bewertet.

🗺️ Associated natural regions
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📍 Selected municipalities
🌿 Ecological features
- Verwaltungssitz ist die Stadt Karlsruhe (Stadtkreis), die selbst nicht zum district gehört, vom Kreisgebiet aber umschlossen wird
- Rheinniederung von Philippsburg bis Mannheim (FFH 6716-341) und bird protection site Wagbachniederung (7617-401) als überregional bedeutende Feuchtgebiete
- nature reserve Wagbachniederung bei Waghäusel, eines der bedeutendsten Vogelgebiete am nördlichen Oberrhein
- Waldgebiete Hardtwald und Lußhardt (FFH 6717-341, bird protection sites 6916-441 und 6817-441)
- Fruchtbarer Kraichgau mit Löss, Streuobst und Weinbau, im Osten reicht der Naturpark Stromberg-Heuchelberg herein
- Integriertes Rheinprogramm mit Hochwasserrückhalteräumen (Polder Rheinschanzinsel, Bellenkopf/Rappenwört, Elisabethenwört)
- Verdichtungsraum Karlsruhe mit A5, A8, dichtem Stadtbahnnetz und wachsender Siedlungs- und Gewerbeentwicklung
✅ greeNature on the ground
greeNature entwickelt und betreut Ausgleichs- und Ökokontoflächen, die zum Charakter der natural regions im district Karlsruhe passen, etwa die restoration von Rheinaue und Fließgewässern, extensives wet grassland in der Rheinniederung und traditional orchards im Kraichgau. Wir sichern geeignete Flächen, planen die Aufwertung nach der eco-account-Verordnung (ÖKVO), setzen die Maßnahmen um und übernehmen die dauerhafte Pflege, Dokumentation und Berichterstattung gegenüber der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt Karlsruhe. Die ÖKVO bewertet die Aufwertung in Ökopunkten und berücksichtigt dabei den räumlichen Bezug zum Eingriff, weshalb wir darauf achten, dass die compensation möglichst im betroffenen Raum wirksam wird. Besteht artenschutzrechtlicher Bedarf nach § 44 BNatSchG, konzipieren wir vorgezogene CEF-Maßnahmen, die die ökologische Funktion für die betroffenen Arten durchgängig sichern.
Typical measures in the district of Karlsruhe
floodplains- und Gewässerrenaturierung
Rückbau von Uferverbau, Anlage von Gewässerrandstreifen und naturnahe Umgestaltung an Rhein, Alb, Pfinz, Saalbach und Kraichbach. oxbow, Steilufer und Auwaldsäume verbessern die habitats für kingfisher, beaver und Fische und lassen sich als eco-points nach ÖKVO anrechnen.
wet grassland-Extensivierung
Entwicklung von extensivem wet grassland mit Blänken, Nassstellen und angepasstem Mahdregime in der Rheinniederung und im Umfeld der Wagbachniederung. Späte Mahd und hohe Wasserstände fördern meadow-breeding birds und Amphibien.
Streuobst im Kraichgau
Neuanlage und Pflege hochstämmiger Streuobstbestände auf den Lösshängen des Kraichgaus. In Verbindung mit extensiver Grünlandnutzung entstehen wertvolle habitats für Höhlenbrüter, Wildbienen und bats.
Artenschutz CEF und Reptilienhabitate
Anlage von Steinriegeln, Lesesteinhaufen, Trockenmauern und besonnten Säumen für die sand lizard an Bahndämmen, Böschungen und Trockenhängen. Als vorgezogene CEF-Maßnahmen sichern sie die ökologische Funktion nach § 44 BNatSchG.
Waldumbau und Waldrandgestaltung
Naturnaher Umbau und strukturreiche Waldränder im Hardtwald, in der Lußhardt und an den Randhöhen des Nordschwarzwaldes. Alt- und Totholz, gestufte Säume und Laubholzanteile stärken habitat network und Artenvielfalt.
Feldvogelschutz im Kraichgau
Lerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerrandstreifen in der intensiv genutzten Ackerlandschaft des Kraichgaus. Diese produktionsintegrierten Maßnahmen werten den offenen Feldflur-habitat für skylark und grey partridge auf.
Protected species in the Rheinaue, Kraichgau und Hardtwald
northern lapwing und Wiesenvögel
In der Rheinniederung und der Wagbachniederung brütet der northern lapwing auf offenem, feuchtem Grünland. Als Art der Roten Liste profitiert er von extensively managed grassland, Nassstellen und später Mahd, wie sie über CEF-Maßnahmen und extensive Bewirtschaftung umgesetzt werden.
About this species ›kingfisher an Rhein und Pfinz
An naturnahen Ufern von Rhein, Pfinz und Saalbach findet der kingfisher Nahrung und Brutplätze. Er benötigt Steilwände für die Bruthöhlen, weshalb Gewässerrenaturierungen und der Erhalt von Prallhängen habitat schaffen und zugleich Kompensationswert erzeugen.
About this species ›sand lizard
Die sand lizard besiedelt Bahndämme, Böschungen, Kiesflächen der Rheinaue und Trockenhänge im Kraichgau. Als streng geschützte Art nach § 44 BNatSchG erfordert sie bei Eingriffen häufig CEF-Maßnahmen wie Steinriegel, Lesesteinhaufen und besonnte Säume.
About this species ›great crested newt und Amphibien der Rheinaue
great crested newt, European tree frog und weitere Amphibien besiedeln die Kleingewässer, oxbows und Gräben der Rheinaue. Die Neuanlage besonnter, fischfreier Tümpel als CEF-Maßnahme sichert breeding sites und stärkt den habitat network.
About this species ›skylark im Kraichgau
Die skylark ist Charaktervogel der offenen Ackerlandschaft des Kraichgaus. Ihr Bestand leidet unter intensiver Nutzung, weshalb Lerchenfenster, Blühstreifen und extensive Ackerrandstreifen wirksame Aufwertungen in der Feldflur sind.
About this species ›bats in Wald und Siedlung
Hardtwald, Lußhardt und die alten Streuobstbestände des Kraichgaus bieten Fledermäusen Quartiere und Jagdhabitate. Erhalt von Höhlenbäumen, Sicherung von Gebäude- und Kellerquartieren sowie vernetzende Gehölze sind typische Maßnahmen im district.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Integriertes Rheinprogramm
Zum Hochwasserschutz am Oberrhein entstehen im district große Rückhalteräume wie der bereits fertiggestellte Polder Rheinschanzinsel sowie die Vorhaben Bellenkopf/Rappenwört und Elisabethenwört. Bau und Betrieb dieser Polder sind mit umfangreichen naturschutzrechtlichen Anforderungen und compensation measures verbunden.
Verkehrsinfrastruktur
Der Ausbau von Autobahnen (A5, A8), Bundes- und Landesstraßen sowie des Karlsruher Stadtbahnnetzes erzeugt compensation requirement. Trassen, Brücken und Bahnkörper führen regelmäßig zu artenschutzrechtlichen Anforderungen, etwa für sand lizard und bats.
Siedlung, Gewerbe und Logistik
Als Teil des Verdichtungsraums Karlsruhe weist der district laufend Wohn-, Gewerbe- und Logistikflächen aus. Die damit verbundene Versiegelung erfordert naturschutzrechtlichen Ausgleich nach ÖKVO, für den Eigentümer und Landwirte Flächen als Kompensationsflächen bereitstellen können.
Kiesabbau in der Rheinaue
Die Rheinaue birgt bedeutende Kiesvorkommen. Rohstoffabbau und Rekultivierung unterliegen naturschutzrechtlichen Auflagen, bieten aber zugleich Chancen für die Entwicklung von Amphibien- und Pioniergewässern sowie naturnahen Uferzonen als compensation.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
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Offer and advice
A transparent offer covering measure types, scope and availability.
Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
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