
Eco-points and compensation areas
District of Hohenlohekreis
eco-points und compensation areas im Hohenlohekreis, bewertet in Ökopunkten nach der baden-württembergischen eco-account-Verordnung (ÖKVO) und geführt über eco-accounts der Unteren Naturschutzbehörde. greeNature ist bundesweit tätig und Ihr Full-Service-Partner für impact mitigation regulation, Artenschutz und CEF-Maßnahmen in der Hohenloher Ebene und den Tälern von Kocher und Jagst.
The District of Hohenlohekreis at a glance
Der Hohenlohekreis liegt im Nordosten Baden-Württembergs und gehört zum administrative region Stuttgart sowie zur Region Heilbronn-Franken. Auf rund 776.76 Quadratkilometern leben etwa 115,600 Menschen, womit der Kreis der einwohnerärmste district Baden-Württembergs ist. Sitz der Kreisverwaltung ist die district seat Künzelsau, größte Stadt ist die Große district seat Öhringen. Zum Kreis gehören 16 Städte und municipalities, darunter acht Städte.
Landschaftlich prägt die Hohenloher Ebene den Kreis, eine waldarme, fruchtbare Gäulandschaft über Muschelkalk, die dem BfN-natural region D57 (Neckar- und Tauberland, Gäuplatten) zugeordnet ist. Die Flüsse Kocher und Jagst durchziehen den Kreis in tief eingeschnittenen Tälern mit naturnahen Abschnitten, wärmeliebenden Kalkmagerrasen und Weinbausteillagen. Im Südosten steigt das Gelände zu den bewaldeten Waldenburger Bergen an, die als Keuperbergland zum natural region D58 (Schwäbisches Keuper-Liasland) überleiten.
Ökologisch bedeutsam sind die Talzüge von Kocher und Jagst, die mit mehreren FFH-Gebieten Teil des europäischen Netzes Natura 2000 sind, darunter das Kochertal von Schwäbisch Hall bis Künzelsau sowie die Jagsttäler bei Dörzbach, Krautheim und Mulfingen. Streuobstgürtel, Trockenhänge und floodplains bieten habitat für Arten wie sand lizard, skylark, kingfisher und verschiedene bat species. Im Kreis liegen 20 nature reserves auf rund 489 Hektar.
Wirtschaftlich ist der Hohenlohekreis stark industriell geprägt und weist bezogen auf die Einwohnerzahl eine sehr hohe Dichte weltmarktführender Unternehmen auf. Erweiterungen von Gewerbe- und Industrieflächen, Wohnbau, der Ausbau von Verkehrswegen sowie Vorhaben der erneuerbaren Energien lösen regelmäßig Eingriffe nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG aus. Der Ausgleich wird in Baden-Württemberg über die eco-account-Verordnung (ÖKVO) geführt und in Ökopunkten bewertet.

🗺️ Associated natural regions
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📍 Selected municipalities
🌿 Ecological features
- FFH site Kochertal von Schwäbisch Hall bis Künzelsau mit naturnahen Talabschnitten und Trockenhängen
- FFH sites im Jagsttal (Dörzbach bis Krautheim und Mulfingen bis Langenburg) mit Kalkmagerrasen und floodplains
- Waldenburger Berge als bewaldetes Keuperbergland mit FFH-Schutz am Übergang zum natural region D58
- Wärmeliebende Muschelkalk-calcareous grassland und Weinbausteillagen an den Talflanken von Kocher und Jagst
- Ausgedehnte Streuobstgürtel rund um die Ortslagen der Hohenloher Ebene
- 20 nature reserves auf rund 489 Hektar Kreisfläche
- Kupfer- und Forellental als naturnahes Seitental unter FFH-Schutz
✅ greeNature on the ground
greeNature ist bundesweit tätig und betreut Kompensationsvorhaben auch im Hohenlohekreis. Wir kennen das in Baden-Württemberg maßgebliche Bewertungssystem in Ökopunkten, die Anforderungen der eco-account-Verordnung (ÖKVO) und die Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Hohenlohekreis, die das eco-account führt. Für Eingriffe in der Hohenloher Ebene und in den Tälern von Kocher und Jagst entwickeln wir naturraumtreue Ausgleichs-, Ersatz- und CEF-Maßnahmen, etwa die Pflege von Muschelkalk-calcareous grassland, die Anlage von traditional orchards oder die restoration von Fließgewässern. Bewertung und assessment erfolgen nach ÖKVO, Dokumentation und Anerkennung übernehmen wir für Sie.
Typical measures in the district of Hohenlohekreis
Muschelkalk-calcareous grassland und Trockenhänge
Wiederherstellung und Pflege wärmeliebender Kalkmagerrasen und Wacholderheiden an den Trockenhängen von Kocher und Jagst durch Entbuschung und angepasste Beweidung. Solche Flächen sichern eine artenreiche Insekten- und Reptilienfauna und werten das Landschaftsbild ökologisch auf.
traditional orchards erhalten und neu anlegen
Neuanlage, Nachpflanzung und Pflege von Hochstamm-Streuobstbeständen in der Hohenloher Ebene. Alte Obstbäume bieten Höhlen für bats und Vögel, die extensive Wiesennutzung fördert Blühpflanzen und Insekten.
Gewässer- und Auenrenaturierung an Kocher und Jagst
Rückbau von Uferverbau, Anlage von Gewässerrandstreifen und Entwicklung naturnaher floodplains an Kocher, Jagst und ihren Seitenbächen. Steilufer, Flachwasserzonen und floodplain forest schaffen habitat für kingfisher, Fische und Amphibien und verbessern den Wasserrückhalt.
Waldentwicklung im Keuperbergland
Umbau strukturarmer Nadelforste in standortgerechte Laub- und Mischwälder in den Waldenburger Bergen sowie Förderung von Alt- und Totholz. Naturnahe Wälder sind habitat für bats, hazel dormouse und höhlenbrütende Vögel.
Artenschutz CEF und FCS
Vorgezogene und populationsstützende Maßnahmen nach § 44 und § 45 BNatSchG, etwa Trockenmauern und Lesesteinriegel als substitute habitats für die sand lizard, bat roosts sowie besonnte Ersatzlaichgewässer für Amphibien im räumlichen Zusammenhang zum Eingriff.
Ackerrandstreifen und Blühflächen
Anlage von Ackerrandstreifen, Blüh- und Brachflächen sowie Feldlerchenfenstern in der offenen Feldflur der Hohenloher Ebene. Diese Strukturen fördern field birds, Feldhasen und Insekten und vernetzen habitats in der ausgeräumten Agrarlandschaft.
Protected species in the Hohenloher Ebene und Kocher-Jagst-Täler
sand lizard an Weinbergen und Trockenhängen
Weinbausteillagen, Trockenmauern, Böschungen und Bahndämme an Kocher und Jagst sind habitat der streng geschützten sand lizard (Anhang IV FFH Directive). Bei Infrastruktur- und Siedlungsprojekten gehören substitute habitats mit Sonn-, Eiablage- und Versteckplätzen zum Standard der artenschutzrechtlichen compensation.
About this species ›skylark in der Hohenloher Ebene
Die weite, offene Feldflur der Hohenloher Ebene ist Brutgebiet der skylark, deren Bestände durch die Intensivierung der Landwirtschaft zurückgehen. Feldlerchenfenster, Blühflächen und extensiv genutzte Ackerrandstreifen sind wirksame Kompensationsmaßnahmen.
About this species ›bats in Wald und Streuobst
greater horseshoe bat, Bechsteinfledermaus und weitere Arten nutzen die Wälder des Keuperberglands, alte Streuobstbestände und Gebäude als Quartier und Jagdgebiet. Alle Arten sind strictly protected (Anhang IV FFH Directive), bei Abriss und Sanierung sind alternative roosts als CEF-Maßnahme erforderlich.
About this species ›kingfisher an Kocher und Jagst
An den naturnahen Abschnitten von Kocher und Jagst brütet der streng geschützte kingfisher in Steilufern. Uferabbrüche, saubere Gewässer und ein reiches Kleinfischangebot sichern seinen habitat, Steilwandmodellierungen sind typische CEF-Maßnahmen bei Eingriffen an Gewässern.
About this species ›Amphibien in Wäldern und floodplains
yellow-bellied toad und great crested newt besiedeln wechselfeuchte Senken, Tümpel und Waldgewässer im Keuperbergland und in den floodplains. Neu angelegte, besonnte spawning waters im räumlichen Zusammenhang sichern ihre breeding sites bei Bau- und Infrastrukturvorhaben.
About this species ›hazel dormouse in Wäldern und hedgerows
Die hazel dormouse besiedelt strukturreiche Waldränder, hedgerows und Gebüsche mit reichem Fruchtangebot, unter anderem in den Waldenburger Bergen. Die Art ist strictly protected (Anhang IV FFH Directive), Erhalt und Neuanlage verbindender Gehölzstrukturen sichern ihre Vorkommen.
About this species ›Which projects trigger a compensation obligation?
Industrie- und Gewerbeausbau
Der Hohenlohekreis weist eine sehr hohe Dichte weltmarktführender Unternehmen auf. Erweiterungen von Industrie- und Gewerbeflächen führen zu Flächenversiegelung und erfordern naturschutzrechtlichen Ausgleich, der über die eco-account-Verordnung in Ökopunkten assessed wird.
Siedlungs- und Wohnbauentwicklung
Neue Wohn- und Mischgebiete in Öhringen, Künzelsau, Bretzfeld und den übrigen municipalities lösen Eingriffe in Natur und Landschaft aus. Grundeigentümer können ihre Flächen als compensation areas anbieten und daran teilhaben.
Infrastruktur und Verkehr
Ausbau und Sanierung von Bundes- und Landstraßen, Ortsumgehungen und Radwege lösen Ausgleichs- und Ersatzpflichten aus, die nach den §§ 13 bis 15 BNatSchG zu erbringen und in Ökopunkten zu bilanzieren sind.
Erneuerbare Energien
Windenergievorhaben in den Waldenburger Bergen und im waldreichen Südosten sowie Photovoltaik-Freiflächen erfordern häufig artenschutzrechtliche Prüfungen und FCS-Maßnahmen für windkraftempfindliche Arten sowie Ausgleich für Eingriffe in Wald und Offenland.
From enquiry to monitoring
Contact and enquiry
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Offer and advice
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Coordination with authorities
Full coordination with the lower nature conservation authority. We handle everything.
Long-term monitoring
Permanent securing of the land, management and documentation across the contract term.
Eco-points in adjoining districts
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