Was sind Ökopunkte?
Ökopunkte einfach erklärt: Definition, Entstehung im Ökokonto, Ablauf beim Kauf und Bewertung nach BayKompV. Der Leitfaden von greeNature solutions.
Ökopunkte einfach erklärt
Ökopunkte sind die gesetzliche Verrechnungseinheit für die naturschutzrechtliche Kompensation nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Wer in Natur und Landschaft eingreift, etwa durch Bau, Infrastruktur oder Rodung, muss den Eingriff ausgleichen. Ökopunkte machen diesen Ausgleich messbar und handelbar.
Wie Ökopunkte entstehen
Ökopunkte entstehen durch die ökologische Aufwertung von Flächen in einem staatlich anerkannten Ökokonto. Typische Aufwertungsmaßnahmen sind die Renaturierung von Gewässern und Auen, die Anlage von Biotopen und Feuchtflächen, die Entwicklung von artenreichem Extensivgrünland sowie Aufforstung und Streuobstwiesen. Die zuständige Naturschutzbehörde bestätigt die Aufwertung und schreibt die entsprechenden Punkte gut.
Der Ablauf beim Kauf
- Der Kompensationsbedarf Ihres Vorhabens wird ermittelt.
- Passende Maßnahmen aus einem Ökokonto werden zugeordnet.
- Die zuständige Behörde stimmt zu.
- Die Ökopunkte werden abgebucht und im Kataster vermerkt.
Der große Vorteil beim Kauf aus einem bestehenden Ökokonto liegt in der Geschwindigkeit. Die Maßnahmen sind bereits umgesetzt und behördlich bestätigt, was Planungssicherheit im Genehmigungsverfahren schafft.
Bewertung nach BayKompV
In Bayern erfolgt die Bewertung nach der Bayerischen Kompensationsverordnung in Wertpunkten. Maßgeblich ist der Naturraum, in dem der Eingriff liegt. Deshalb bietet greeNature Ökopunkte gezielt nach Naturraum an und ordnet Ihren Eingriff dem passenden Pool zu.
Gut zu wissen
Ökopunkte für Ihr Projekt
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