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Ausgleichsflächen
Ökokonto

Ausgleichsflächen kaufen: Ablauf und Kosten

Ausgleichsflächen und Ökopunkte kaufen: So läuft die Kompensation ab, welche Faktoren die Kosten bestimmen und wie greeNature Vorhabenträger entlastet.

Warum Ausgleichsflächen gebraucht werden

Jeder erhebliche Eingriff in Natur und Landschaft löst nach den §§ 13 bis 15 des Bundesnaturschutzgesetzes eine Ausgleichspflicht aus. Bauvorhaben, Gewerbegebiete, Verkehrswege, Leitungstrassen oder Rodungen müssen die verursachten Beeinträchtigungen ausgleichen oder ersetzen. Wer keine geeignete eigene Fläche hat, kann die Verpflichtung über Ökopunkte aus einem Ökokonto erfüllen.

Der Ablauf im Überblick

  1. Bedarf ermitteln. Aus der Eingriffsbilanzierung ergibt sich der Kompensationsbedarf in Wertpunkten. Grundlage ist das jeweilige Landesrecht, etwa die BayKompV in Bayern oder die ÖKVO in Baden-Württemberg.
  2. Naturraum zuordnen. Die Kompensation soll möglichst im betroffenen Naturraum wirken. Deshalb ist die naturräumliche Zuordnung des Eingriffs ein zentraler Schritt.
  3. Flächen und Maßnahmen zuordnen. Passende Ökopunkte aus einem anerkannten Ökokonto werden dem Vorhaben zugeordnet.
  4. Behörde einbinden. Die zuständige Untere Naturschutzbehörde stimmt Art und Umfang der Kompensation ab.
  5. Punkte abbuchen und sichern. Die Ökopunkte werden im Kompensationsverzeichnis vermerkt, die Fläche bleibt dauerhaft rechtlich gesichert.

Was die Kosten bestimmt

Ein pauschaler Preis lässt sich nicht nennen, weil mehrere Faktoren zusammenwirken. Der wichtigste ist der Umfang des Kompensationsbedarfs in Wertpunkten. Hinzu kommen der Naturraum und die regionale Flächenverfügbarkeit, denn in dicht bebauten oder stark nachgefragten Räumen ist geeignetes Land knapper. Auch die Art der Maßnahme spielt eine Rolle, weil Herstellung, dauerhafte Sicherung und langfristige Pflege unterschiedlich aufwendig sind. Wir ermitteln den Bedarf und legen ein transparentes Angebot vor.

Kaufen statt selbst herstellen

Eine eigene Ausgleichsfläche zu sichern bedeutet, Land zu erwerben, die Aufwertung zu planen, mit der Behörde abzustimmen, die Maßnahme herzustellen und sie über Jahrzehnte zu pflegen und zu dokumentieren. Der Kauf von Ökopunkten aus einem bestehenden Ökokonto nimmt Ihnen diese Kette ab. Die Maßnahmen sind bereits wirksam und anerkannt, was Planungssicherheit im Genehmigungsverfahren schafft und den Zeitplan des Vorhabens schützt.

So unterstützt greeNature

greeNature übernimmt die Bedarfsermittlung, die Naturraum-Zuordnung, die Zuordnung von Ökopunkten aus dem eigenen Portfolio, die vollständige Behördenabstimmung und die Dokumentation. Als Full-Service-Partner begleiten wir Vorhabenträger von der ersten Bilanz bis zur dauerhaften Sicherung der Flächen.

Häufige Fragen

Gut zu wissen

Nein. In den meisten Fällen ist es wirtschaftlicher, Ökopunkte aus einem bestehenden Ökokonto zu erwerben, statt selbst eine Fläche zu sichern, aufzuwerten und dauerhaft zu pflegen. greeNature stellt die benötigten Punkte aus dem eigenen Portfolio bereit.
Maßgeblich sind der Kompensationsbedarf in Wertpunkten, der betroffene Naturraum, die Verfügbarkeit geeigneter Flächen in der Region und der Aufwand für Herstellung, Sicherung und Pflege. Konkrete Preise nennen wir nach Prüfung des Einzelfalls.
Aus einem anerkannten Ökokonto sind die Maßnahmen bereits umgesetzt und behördlich bestätigt. Die Punkte lassen sich daher kurzfristig zuordnen, was den Zeitverzug einer erst noch anzulegenden Fläche vermeidet.
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